Liebe Schülerin! Lieber Schüler!

Die Schulsperre aufgrund des Coronavirus führt dazu, dass wir alle unser Lernen umstellen müssen. Du machst deine Aufgaben von zuhause aus und musst dein Lernen selbstständig planen. Dazu findest du hier Tipps und Arbeitsmethoden, die dein Lernen erfolgreich machen sollen. Wenn du diese Tipps einhältst, wirst du tolle Erfolge erzielen können.

 

1. Fixe Arbeitszeiten:

Wähle für dein Home-Learning fixe Arbeitszeiten aus. Am Vormittag ist die Zeit von 9.00 bis 12.00 und am Nachmittag 14.00 bis 17.00 sehr gut geeignet.

Die Arbeitszeiten kannst du natürlich auch flexibel gestalten. Spät abends solltest du auf jeden Fall nicht mehr für die Schule lernen oder arbeiten.

 

2. Organisation ist alles:

Mache dir täglich eine To-Do-Liste mit fixen Arbeitszeiten und trage dir täglich deine Aufgaben ein. Das kannst du auf deinem Smartphone mit Microsoft ToDo (https://to-do.office.com/) oder mit einem Kalender oder auf einem Blatt Papier machen. Deine To-Do-Liste sollte immer sichtbar am Arbeitsplatz sein.

Markiere alle Aufgaben, die du schon erledigt hast. Du kannst am Ende des Tages stolz auf dich sein, wenn auf deiner Liste alle Aufgaben erledigt sind.

Halte alle Unterlagen, die du zum Lernen und Arbeiten brauchst, bereit.

Plane deine Arbeit in kleinen Schritten. Mache nicht alle Aufgaben auf einmal und hebe dir vor allem nicht alle Aufgaben für den letztmöglichen Termin auf.

 

3. Eigenverantwortung und Selbstdisziplin:

DU bist für die Einteilung deiner Aufgaben verantwortlich. Deine Lehrerinnen und Lehrer versuchen dich zu unterstützen, indem sie dir deine Aufgaben „häppchenweise“ und nicht alles auf einmal geben. Deine Eltern können dich sicher unterstützen, aber die Verantwortung für deine Aufgaben trägst du.

Motiviere dich, indem du dir konkrete, erreichbare Ziele setzt und dich nach dem Erreichen dieser Ziele belohnst.

 

4. Sorge für Abwechslung:

Gestalte dein Lernen abwechslungsreich. Lerne keine ähnlichen Fächer hintereinander. Beispiele dafür sind Deutsch und Englisch oder Mathematik und Physik.

Verbinde das Arbeiten für die Schularbeitsfächer und Lerngegenstände mit künstlerischen Fächern wie BE oder Musikerziehung. Versuche zwischen diesen Lerneinheiten eine Sporteinheit einzubauen. Bewegung hält fit, stärkt das Immunsystem und fördert die Konzentrationsfähigkeit.

 

5. Der richtige Arbeitsplatz:

Suche dir einen fixen Arbeitsplatz, an dem du immer arbeitest. Am besten dafür geeignet ist der Schreibtisch in deinem Zimmer – wenn vorhanden.

Du brauchst auf jeden Fall einen Arbeitsplatz, wo du in Ruhe arbeiten kannst.

Der Fernseher, das Radio oder lärmende Geschwister sind keine gute Unterstützung beim Lernen. Auch dein Smartphone hat am Arbeitsplatz nichts zu suchen. Kontakte mit FreundInnen und KlassenkollegInnen pflegst du am besten in der Freizeit. Sei ehrlich zu dir selbst und verwende das Smartphone wirklich nur, wenn du für die Schule arbeitest.

 

6. Pausen sind wichtig:

Zum erfolgreichen Lernen gehören auch Pausen – aber richtig!

Mache nach 30 bis 45 Minuten eine kleine Pause von ca. 5 Minuten.

Mache nach zwei bis drei Lerneinheiten eine Pause von 10 bis 15 Minuten.

Mache nach dem Lernen am Vormittag und am Nachmittag eine lange Pause.

 

Was sollst du in den kurzen Pausen machen?

Wasser trinken, Obst oder ein paar Nüsse essen, tratschen, bewegen, an die frische Luft gehen, die Katze streicheln …. „Den Kopf frei kriegen“

Was sollst du in den kurzen Pausen nicht machen?

Fernsehen (ehrlich – wer dreht wirklich nach 5 Minuten wieder ab?), Computer spielen, lesen …. Dein Gehirn braucht Erholung!

 

Viel Spaß und Erfolg beim Home-Learning und auf ein baldiges Wiedersehen in der Schule!

 

 Mag. Petra Slavik

 

 

Download: Tipps für Home Learnig.pdf (Beitrag als pdf-Dokument zum Downloaden und Ausdrucken)