Lena Schnetz, 6A

Am Montag, den 11. März 2019, besuchten wir im Rahmen der Unverbindlichen Übung Mountainbiken das Wiener Ferry-Dusika-Stadion, das einzige Bahnradstadion Österreichs.

Als ich mich vor ziemlich genau einem Jahr für diesen Freigegenstand angemeldet habe, hätte ich nie auch nur ansatzweise von so einer Exkursion geträumt. Unter anderem natürlich, weil Bahnradfahren und Mountainbiken zwei komplett unterschiedliche Zweige des Radsportes sind.
Nachdem alle Teilnehmer und die beiden Professoren, Herr Mag. Hartmann und Herr Mag. Kopecky, die diese fantastische Erfahrung überhaupt erst möglich gemacht haben, beim Dusika-Stadion in der Nähe des Praters eingetroffen sind, wurden wir sehr freundlich von den dort arbeitenden Betreuern begrüßt. Jeder von uns konnte ein Bahnrad ausleihen, auf welche dann die mitgebrachten „Klipps-Pedale“ durch den Mechaniker montiert wurden. Das Besondere an Bahnrädern ist, dass sie keine Bremsen und keinen Leerlauf besitzen. Dadurch ist es gar nicht so einfach, mit solchen Geräten zu fahren. Nach einer umfangreichen Einschulung gelang es uns jedoch recht schnell, ein Gefühl für dieses Vehikel zu bekommen. Mir bereitete das Fahren auf der Bahn so viel Freude, dass ich gar nicht mehr zu lächeln aufhören konnte.  Das Befahren der Steilkurven (mit einem Gefälle von 100%) war erst ab einer gewissen Geschwindigkeit möglich und erforderte anfangs ein wenig Überwindung. Je höher das Tempo, desto lustiger wurde das „Herumdüsen“ auf der Bahn und desto mehr konnte man die Steilkurven ausnützen. Obwohl wir den geplanten Zeitrahmen bereits voll ausgeschöpft hatten, durften wir zum Abschluss dieses spektakulären Ausflugs sogar ein Sprintrennen über zwei Runden fahren. Zu diesem Zweck wurde der untere Bahnbereich für die übrigen Trainingsgäste gesperrt und wir traten in Form eines Zeitfahrens einzeln gegeneinander an. In der zweiten Sprintrunde wurde dieses Unterfangen zur Willensfrage, denn die Muskeln begannen schon ordentlich zu brennen.

Ein herzliches Dankeschön ergeht sowohl an unsere Professoren Herr Mag. Hartmann und Herr Mag. Kopecky, als auch an unsere unglaublich geduldigen Betreuer des Radsportverbandes, bestehend aus dem Funktionär Herrn Langhammer, dem Mechaniker Willi und dem Instruktor Peter.