Am 2.12.2019 besuchte die 6B im Rahmen des Geschichte- und Zeichenunterrichts unter der Aufsicht von Prof. Pintz und Prof. Galimova die Albrecht-Dürer Ausstellung in der Albertina. Da die Führung sehr nachgefragt war, organisierten unsere Lehrer einen Termin am Nachmittag anstelle des Sportunterrichts.

Nachdem wir unsere Jacken und Rucksäcke abgegeben hatten wurden wir in zwei Gruppen geteilt und die Führung begann. Die Führer waren sehr sympathisch und hatten sehr genaue Kenntnis von der Ausstellung. Schon im ersten Raum gerieten wir ins Staunen, in welch jungem Alter Albrecht Dürer seine Karriere als beeindruckender Künstler begann. Auch die Vielfalt an angewendeten Techniken wie Holzschnitt, Aquarell, und Tinte war bewundernswert. Zu Beginn waren hauptsächlich die Holzschnitte ausgestellt doch je weiter wir vordrangen desto mehr Tinte Zeichnungen und Aquarellbilder fanden wir. Sehr verwunderlich waren die vielen Skizzen und Vorzeichnungen, die Dürer eigentlich nicht als Ausstellungsstücke empfunden hatte, die wir aber trotzdem sehr beeindruckend fanden. Selbstverständlich gelangten wir auch zu seinem wohl bekanntestem Werk: dem Hasen. Nach den ersten staunenden Blicken auf dieses detaillierte Bildnis eines Feldhasen bemerkten wir die weiteren Aquarellzeichnungen in diesem Raum. Der Blaurackenflügel, das Maul eines Ochsen und das Große Rasenstück waren nicht minder naturgetreu. Auch die nahezu fotographischen Abbildungen von Blumen ließen uns in Staunen zu verfallen. Im weiteren Verlauf der Ausstellung zeigte sich uns, dass Albrecht Dürer aber nicht nur mit Pinsel umzugehen wusste. Seine Tinte-Zeichnungen waren ebenfalls Meisterwerke. Die betenden Hände, die eigentlich nur eine Skizze für ein Gemälde waren, fanden wir trotzdem sehr bemerkenswert. Schon eher gegen Ende der Ausstellung konnten wir noch seinen bekanntesten Holzschnitt begutachten: das Rhinoceros. Das aus Erzählungen entstandene Bild entspricht zwar nicht ganz der Realität, ist aber dennoch ein faszinierendes Kunstwerk. Nachdem wir die ganze Ausstellung besichtigt hatten, durften wir noch versuchen, in ähnlicher Genauigkeit wie Dürer uns selbst zu malen.

Wir empfehlen jedem, dem sich die Möglichkeit bietet, die Ausstellung zu besuchen, da manche dieser Kunstwerke nur alle 10-15 Jahre ausgestellt werden dürfen. Der Aufenthalt in der Albertina war insgesamt sehr lehrreich und wird uns noch lange Zeit in Erinnerung bleiben.

Autorinnen: Lea Mayer & Pia Krems (6B)