Am 7. Oktober 2015 unternahm die Gruppe der Nachwuchsastronomen eine Exkursion ins Zeiss Planetarium der Stadt Wien, um sich mit der Abendveranstaltung „Star Date – Rendezvous mit den Sternen“ auf die unverbindliche Übung Astronomie im kommenden Schuljahr so richtig einzustimmen.
Als jeder seinen Platz im Planetarium gefunden hatte, neigte sich ein gewöhnlicher Herbsttag langsam dem Ende zu, denn die Sonne wanderte über das künstliche Firmament ihrem Untergang entgegen. Gleichzeitig setzte die Dämmerungsphase ein und die ersten Sterne funkelten vom Himmel. Zu Showbeginn erfolgte eine einfache Erläuterung, wie man sich mit Hilfe des Sternenlichts orientieren und die Himmelsrichtungen bestimmen kann. Als nächstes wurde der Frage nachgegangen, warum man zu verschiedenen Zeiten auch unterschiedliche Sterne und Sternbilder beobachten kann. Genau diese Art von Fragestellungen können im Planetarium besonders gut illustriert werden, da mit Hilfe moderner Computer- und Projektionstechnik der Sternenhimmel zu jedem beliebigen Zeitpunkt in der Projektionskuppel dargestellt werden kann. Im weiteren Verlauf beschäftigte sich die Show mit dem Zustandekommen der Mondphasen und mit dem Unterschied zwischen Planeten und Fixsternen. Im Zuge eine virtuelle Reise durch unser Sonnensystem konnten wir den Himmelsanblick von jeder Oberfläche unserer acht Planeten bewundern, mussten aber feststellen, dass sich dabei der Sternenhimmel in seiner Struktur nahezu nicht veränderte. Einzig und alleine vom Zwergplaneten Pluto am Rande des Sonnensystems erschien unser Zentralgestirn, die Sonne, kaum größer als ein gewöhnlicher Stern. Interessant war auch der Himmelsanblick vom Planeten Mars:
- Erstens besitzt Mars zwei Monde, Phobos und Deimos, wobei ersterer so rasch um den Planeten kreist, dass er nicht wie die Sterne infolge der Marsrotation im Osten aufgeht, sondern im Westen über den Horizont des roten Planeten tritt und zügig nach Osten wandert.
- Zweitens erblickt man am Himmel einen weiteren hellen Planeten, unsere Erde. Im Teleskop würde die Erde so wie die Venus bzw. der Merkur Phasen zeigen, da sie für den Mars ja ein innerer Planet ist.
Am Rande des Sonnensystems angekommen, wagten wir noch einen flüchtigen Blick in die scheinbar unendlichen Weiten des Universums, ehe mit der Rückkehr zur Erde auch die Show ihr Ende fand.
