Mit dem WAPFL GSPB im Parlament und am Heldenplatz

Am Mittwoch, den 18. April besuchte die Geschichte Wahlpflichtfach- Gruppe der 6ten Klasse mit Hr. Prof. Pintz das Parlament und anschließend gab es noch eine Führung über den Heldenplatz. Aufgrund von Umbauten ist das Parlament derzeitig in der Hofburg untergebracht. Wir wurden vom Nationalratsabgeordneten Johannes Schmuckenschlager (ÖVP) eingeladen.

Es war sehr interessant, die Nationalratssitzung einmal hautnah zu erleben, schließlich ist es etwas anders quasi selbst ein Teil des Geschehens zu sein als nur die Liveübertragung im Fernsehen nachzuverfolgen. Leider konnten wir nicht so lange dort bleiben, aber dafür gab es im Anschluss noch eine sehr informationsreiche Führung zum Thema Heldenplatz.

Wir starteten vom Ballhausplatz und gingen zunächst zum Denkmal für die Verfolgten der NS- Militärjustiz. Dann ging es weiter in den Volksgarten. Unser Tourguide erklärte uns, dass all die Wege darin zu Metternich-Zeiten einst extra übersichtlich angelegt wurden, damit man die Bevölkerung von der angrenzenden ehemaligen Haus-, Hof- und Staatskanzlei rund um die Uhr überwachen konnte.

Danach gingen wir auf den Heldenplatz. Dort begutachteten wir die Statuen von Prinz Eugen und Erzherzog Karl, die beide auf einem Pferd dargestellt sind. Anschließend sind wir ins äußere Burgtor hineingegangen, ohne eine Führung hätten wir die Möglichkeit dazu nicht gehabt, was das Ganze noch spannender gestaltete. Dort sahen wir das Grabmal des unbekannten Soldaten. Unter der liegenden Statue befanden sich bis vor einigen Jahren zwei Schriften aus dem Jahr 1935, die gegensätzliche Aussagen beinhalten. Einer der beiden Autoren befürwortete den Nationalsozialismus und wollte, dass sich Österreich an Deutschland anschließt, der andere jedoch sprach sich dagegen aus und wollte Frieden.

Wir machten auch noch einen kurzen Abstecher ins Palais Epstein.

Unsere Exkursion endete beim eigentlichen Parlament. Zum Schluss gab es noch ein Foto  beim Denkmal der Republik mit Jakob Reumann, Victor Adler und Ferdinand Hanusch.

Text von Sophie Schramek & Kathrin Stockinger (6B)

2018-05-05T18:29:45+00:00 30. April 2018|