Mündliche Reifeprüfung

Themengebiete 2015

Themenbereiche Biologie und Umweltkunde

Dr. Barbara Berger

  1. Zytologie
  2. Bau und Funktion der Pflanzen
  3. Ernährung bei Mensch und Tier
  4. Organsysteme des Stoffwechsels von Mensch und Tier
  5. Stoffwechsel und Energiehaushalt
  6. Ökologie und Biotechnologie
  7. Neurobiologie
  8. Nervensysteme und Sinnesorgane
  9. Hormonsystem und Immunbiologie
  10. Fortpflanzung und Entwicklung
  11. Reproduktion
  12. Verhalten und Kommunikation
  13. Molekularbiologie
  14. Gene, Merkmalsbildung, Mutationen
  15. Klassische Genetik
  16. Gentechnik
  17. Humangenetik
  18. Evolution

Themenbereiche Chemie

STRUKTUREN UND MODELLBILDUNG

Themenbereich 1:     Modelle der chemischen Bindung

Der Kandidat / die Kandidatin kann erklären, warum und auf welche Arten sich chemische Elemente verbinden. Der Kandidat / die Kandidatin ist in der Lage, die entsprechende Bindungsart, Struktur und die daraus folgenden Eigenschaften für eine Kombination vorgegebener Elemente zu bestimmen. Er / Sie kann beobachtbare Phänomene anhand der entsprechenden Bindungsmodelle erklären und diskutieren.

Themenbereich 2:     Atommodelle, PSE und Rechnen mit Stoffmengen

Der Kandidat / die Kandidatin kann die geschichtliche Entwicklung der Atommodelle  wiedergeben und die Teilchen eines Atoms benennen und charakterisieren. Er / Sie ist in der Lage, den Aufbau des PSE zu begründen. Er / Sie kann den Aufbau und die Eigenschaften eines bestimmten Atoms anhand des Periodensystems beschreiben und erklären.

Der Kandidat / die Kandidatin kann wichtige Grundbegriffe (Mol, Konzentration, …) definieren und Grundgesetze formulieren. Er / Sie kann die chemische Formelsprache interpretieren und anwenden. Der Kandidat / die Kandidatin kann eine vorgegebene Reaktionsbeschreibung in eine Reaktionsgleichung umsetzen und chemische Formeln und Reaktionsgleichungen in Bezug auf Stoffmengen analysieren, sowie Stoffumsätze berechnen.

Themenbereich 3:     Nomenklatur organischer Stoffe, Isomerie

Der Kandidat / die Kandidatin kann anhand von Beispielen einfache organische Verbindungen nach den Regeln der IUPAC benennen und diese durch (Halb-)Struktur und Gerüstformeln darstellen. Er / Sie ist in der Lage aufgrund der Struktur auf die Eigenschaften dieser Verbindungen zu schließen und sie einer Stoffklasse zuzuordnen. Der Kandidat / die Kandidatin kann den Begriff „Isomerie“ definieren und mittels konkreter Beispiele erklären.

STOFFUMWANDLUNG & ENERGETIK

Themenbereich 4:     Chemische Reaktionen und Energieumsatz

Der Kandidat / die Kandidatin kann anhand von passenden Diagrammen und Grafiken die Faktoren der Reaktionsgeschwindigkeit erklären und die Wirkungsweise eines Katalysators aufzeigen.

Der Kandidat / die Kandidatin kann chemische Gleichungen stöchiometrisch richtig stellen („ausgleichen“) und mit Hilfe von PSE und Taschenrechner Umsatzberechnungen durchführen.

Themenbereich 5:      Chemisches Gleichgewicht

Der Kandidat / die Kandidatin kann die wichtigsten Begriffe erklären und Zusammenhänge erschließen. Er / Sie ist in der Lage das Massenwirkungsgesetz herzuleiten und auf spezielle Fälle anzuwenden (pH-Wert, Säurestärke, Löslichkeitsprodukt, …).

Der Kandidat / die Kandidatin kann mit entsprechenden quantitativen Daten (Gleichgewichtskonstanten, pKA– Tabelle, Löslichkeitsprodukt, …) die Lage des Gleichgewichts bestimmen, Beeinflussungsmöglichkeiten diskutieren und Berechnungen durchführen.

Themenbereich 6:     Reaktionstypen

Der Kandidat / die Kandidatin erkennt die unterschiedlichen anorganischen und organischen Reaktionstypen und kann Beispiele dazu geben. Er / Sie kann begründen, welche Reaktionstypen für gegebene Stoffklassen typisch und unter welchen Reaktionsbedingungen möglich sind.

ROHSTOFFE, SYNTHESEN, KREISLÄUFE

Themenbereich 7:    Fossile und erneuerbare Energieträger

Der Kandidat / die Kandidatin kann die Entstehung und Gewinnung der wichtigsten fossilen Rohstoffe (Erdöl, Erdgas, Kohle) und deren Verarbeitung beschreiben. Er / Sie kann Eigenschaften und Anwendungen von Folgeprodukten der Petrochemie (Benzin, Diesel, …) darlegen.

Der Kandidat / die Kandidatin kann Verfahren zur Herstellung von erneuerbaren Energieträgern erörtern. Er / Sie kann fossile wie auch erneuerbare Energieträger erörtern. Er / Sie kann fossile wie auch erneuerbare Energieträger hinsichtlich ihrer Energiebilanz und Umweltverträglichkeit sowie wirtschaftlicher Aspekte kritisch bewerten.

Themenbereich 8:    Trenn- und Analysenmethoden

Der Kandidat / die Kandidatin kann wichtige physikalische Trennmethoden und deren Anwendungen beschreiben. Er / Sie kann die Grundlagen ausgewählter spektroskopischer Methoden (z.B. IR, NMR, VIS, UV, MS, Flammenfärbung) erläutern. Er / Sie kann zu einer Aufgabenstellung (z.B. unterschiedlicher Spektren einer Substanz, Unterscheidung verschiedener Substanzen anhand ihrer Spektren, Trennung eines Stoffgemisches, …) ein Lösungskonzept entwickeln und den gewählten Lösungsansatz diskutieren. Er / Sie kann die Abläufe spezieller Nachweisreaktionen (z.B. Fehling, pH-Indikator, …) und quantitativer Methoden (z.B. Titration) darlegen.

Themenbereich 9:    Industrielle organische und anorganische Chemie

Der Kandidat / die Kandidatin kann den Aufbau, die Herstellung, die Eigenschaften und die Anwendungen von Kunststoffen beschreiben. Er / Sie kann Textilfasern (z.B. Baumwolle, Cellulose, Seide, …) in ihrem Aufbau vergleichen. Er / Sie kann einen Überblick über großtechnisch produzierte organische Stoffe (Alkohole, Carbonsäuren, …) geben. Er / Sie kann schematische Abbildungen großtechnischer Prozesse (z.B. Essigsäureproduktion, …) interpretieren. Der Kandidat / die Kandidatin kann die Wichtigkeit des Recyclings verschiedener Stoffe (z.B. Kunststoffe, …) aufzeigen und diskutieren.

Der Kandidat / die Kandidatin kann an ausgewählten Beispielen großtechnische Prozesse erklären (Metalle, anorganischer Säuren, Ammoniak, …). Er / Sie kann schematische Abbildungen großtechnischer Prozesse (z.B. Hochofen, Schmelzflusselektrolyse, …) interpretieren. Der Kandidat / die Kandidatin kann die Wichtigkeit des Recyclings verschiedener Stoffe (z.B. Aluminium, Batterien / Akkus, …) aufzeigen und diskutieren.

CHEMIE UND LEBEN

Themenbereich 10:    Ernährung / Lebensmittel  und Chemie im Alltag

Der Kandidat / die Kandidatin kann den molekularen Aufbau von Nährstoffen wiedergeben, sowie deren grundlegende Eigenschaften und Reaktionen erklären. Er / Sie ist in der Lage, die ernährungsphysiologische Bedeutung dieser Stoffe zu erläutern. Zu diesen und weiteren Nahrungsmittelinhaltsstoffen kann der Kandidat / die Kandidatin differenziert und unter Verwendung von naturwissenschaftlicher Fachsprache Stellung nehmen.

Der Kandidat / die Kandidatin kann wichtige Vertreter von Haushaltschemikalien bzw. Genussmitteln nennen und ihren prinzipiellen Aufbau und ihre Herstellung erklären. Er / Sie kann Bezug auf ihre Wirkungen nehmen und ihre Bedeutung sowie Verträglichkeit auf Umwelt und Gesundheit diskutieren.

(Seife, Bier, Wein, Suchtmittel und Toxikologie, Lösungsmittel, …)

Themenbereich 11:    Makromoleküle

Der Kandidat / die Kandidatin kann die molekularen Grundlagen von ausgewählten Makromolekülen aufzeigen und auf besondere Wechselwirkungen eingehen. Er / Sie kann die Auswirkungen der Struktur und Änderungen derselben auf  die Eigenschaften des Makromoleküls diskutieren. Er / Sie kann die Verwendung und das Vorkommen sowie die Bedeutung von Makromolekülen erläutern und dazu Stellung beziehen.

(DNA, RNA, Polysaccharide, Proteine, Hämoglobin, Kunststoffe, …)

Themenbereich 12:    Biochemie

Der Kandidat / die Kandidatin kann den Chemismus von Stoffwechselreaktionen erläutern und deren Relevanz für den Energieumsatz in Lebewesen beschreiben. Er / Sie ist in der Lage die Bedeutung von Enzymen als Katalysatoren zu erläutern.

(Stoffwechsel der Fette, KH, Eiweißstoffe, Fotosynthese, …)

Themenbereiche und Inhalte im Fach Deutsch

Fachprofessorinnen: Mag. Lassacher, Mag. Pfisterer, Mag. Quin

Inhalte dieser Themenbereiche sind die jeweils im Unterricht durchgenommenen Texte (Ganztexte, literarische Auszüge und aktuelle Sachtexte).

Themenbereiche
1 Analyse und Interpretation von Erzähltexten
2 Analyse und Interpretation von Gedichten
3 Analyse und Interpretation von Dramen
4 Literaturgeschichte und historischer Kontext
5 Themen, Stoffe, Motive und Mythen im Wandel der Zeiten
6 Klassiker der deutschen Literatur
7 Österreichische Literatur bis zum 1. Weltkrieg
8 Österreichische Literatur nach dem 2. Weltkrieg
9 Jugend- und Adoleszenz in der Literatur
10 Analyse von Sachtexten
11 Analyse und Interpretation von Reden
12 Faktoren kommunikativer Prozesse
13 Sprachwandel und sprachliche Varietäten
14 Sprache in Verwendung
15 Nachrichtenmedien und Journalismus
16 Sprache und Werbung
17 Literaturmarkt heute
18 Weltliteratur
19 Gegenwartsliteratur
20 Faust
21 Sprachkrise der Moderne
22 Märchen: Stil- und Sprachvergleich
23 Bestseller
24 Nobelpreisträger der Literatur

Themenbereiche aus Englisch

Fachprofessor/innen:
Kevin Caroll, BA; Mag. Fabian Szymanek; Mag. Tim Ware

Theme   Theme
1 Relationships and social networks 13 Art and culture
2 Home and surroundings 14 Media
3 Fashion and trends 15 Communication
4 Nutrition, health social security (ageing population) 16 Nature and the environment
5 Sport (social and economic dimensions) 17 Modern technology
6 School and education 18 Personal plans
7 World of work (personal and global aspects) 19 Multicultural society
8 Leisure activities 20 Growing up and finding your identity
9 Consumer society 21 Political institutions
10 Tradition and change 22 Globalisation
11 Transport and tourism 23 Social groups (minorities, groups on the edge of society
12 Films and Television 24 Rules, expectations, laws (youth crime, personal freedom)

Themenbereiche und Inhalte im Fach FRANZÖSISCH

Fachprofessor/in:  Stefan Vogel

Themenbereich 1:                                                      Themenbereich 7 :                                          Themenbereich 13 :

Les médias                                                                L’immigration                                          Le travail

Themenbereich 2:                                                      Themenbereich 8 :                                          Themenbereich 14 :

Les médias sociaux                                            Fêtes et musique                                       Le tourisme

Themenbereich 3:                                                      Themenbereich 9 :                                          Themenbereich 15 :

Le look et l‘apparence                                       L’habitation                                                La famille

Themenbereich 4:                                                      Themenbereich 10 :                                       Themenbereich 16 :

L’amitié                                                                   La publicité                                                La France

Themenbereich 5 :                                                     Themenbereich 11 :                                       Themenbereich 17 :

Le corps et la santé                                             Les loisirs                                                  Les vacances

Themenbereich 6 :                                                      Themenbereich 12 :                                       Themenbereich 18 :

Le sport                                                                    L’école                                                         L’environnement

Themenbereiche GSPB  

BAUKASTEN 1: Aspekt- und Konzeptorientiert

  1. Machtstrukturen und Herrschaftsformen zwischen Vergangenheit und Gegenwart
  2. Die Entwicklung des Rechts und der Verfassungen im Wandel der Geschichte
  3. Religiöse Vorstellungen und ihr Einfluss auf die Gesellschaft
  4. Expansion und Migration
  5. Die Ursachen, Grundlagen und Auswirkungen von Revolutionen im Vergleich Französische Revolution – Napoleon – Wiener Kongress
  6. Expansionsstrategien, Besetzungen, Eroberungen, Imperialismus und Kolonialisierungen
  7. Auswirkungen von wissenschaftlichen und theoretischen Erkenntnissen auf unterschiedliche Gesellschaften
  8. Handlungsspielräume von Individuen
  9. Wirtschaftliche Veränderungen als Grundlage gesellschaftlichen Wandels
  10. Die Formen und Grundlagen von Ideologie und Propaganda in Vergangenheit und Gegenwart
  11. Friedensverträge und Friedenssicherung(spolitik) und deren Auswirkungen auf Staat(en) und Gesellschaft(en)
  12. Politische Unterdrückungsmechanismen und/oder Ausgrenzung bestimmter Ethnien
  13. Politische Krisen in Zusammenhang mit Radikalisierung und/oder Lösungen
  14. Ursachen, Grundlagen und Auswirkungen von Staatengründungen
  15. Gewalt und Genozid in Vergangenheit und Gegenwart
  16. Die Veränderung von Gesellschaft durch technische Entwicklungen und Erneuerungen

BAUKASTEN 2: Methoden- und Gattungsorientiert

  1. Bildliche und schriftliche (historische) Quellen im historischen Zusammenhang interpretieren
  2. Darstellungen analysieren und in gesellschaftlichen/politischen/sozialen/wirtschaftlichen Zusammenhang setzten
  3. Analyse und Interpretation mündlicher Quellen (Oral History, Interviews, Reden, Lieder,…)
  4. Bildliche Kommunikation im Bereich des Politischen entschlüsseln (Fotos, Karikaturen, Wahlplakate, Werbung, Comics,…)
  5. Vergleich von Theorien und Modellen (Herrschaftsformen, Weltbilder, Mythen, Ideologien,…)

Themenbereiche Geographie und Wirtschaftskunde

  1. Gliederungsprinzipien der Erde nach unterschiedlichen Sichtweisen
  2. Landschaftsökologische Zonen der Erde
  3. Bevölkerung und Gesellschaft
  4. Mensch und Wirtschaft
  5. Die „benutzte Erde“ – Probleme und Konflikte
  6. Raumbegriff und Strukturierung Europas
  7. Der europäische Integrationsprozess
  8. Wirtschaftspolitik der EU
  9. Konvergenzen und Divergenzen europäischer Gesellschaften
  10. Räumliche Disparitäten im Vergleich
  11. Naturräumliche Chancen und Risken
  12. Demographische Entwicklung und gesellschaftspolitische Implikationen
  13. Gesamtwirtschaftliche Leistungen und Probleme – Wirtschafts- und

Sozialpolitik

  1. Wirtschaftsstandort Österreich
  2. Unternehmen und Berufsorientierung
  3. Regionale Disparitäten
  4. Globalisierung – Chancen und Gefahren
  5. Weltwirtschaft und Weltpolitik
  6. Kulturräume gestern – heute – morgen
  7. Die geteilte Welt
  8. Städte als Lebensräume und ökonomische Zentren

Themenbereiche aus Mathematik

 

  1. Reelle Funktionen
  2. Lineare Funktionen
  3. Quadratische Gleichungen
  4. Funktionen höherer Ordnung
  5. Lineare Gleichungen und Gleichungssysteme in 2 Variablen
  6. Vektorrechnung und analytische Geometrie
  7. Trigonometrie
  8. Potenzen und Wurzeln, Potenzfunktionen
  9. Winkelfunktionen
  10. Exponential- und Logarithmusfunktionen
  11. Analytische Geometrie des Raumes
  12. Lineare Gleichungssysteme in 3 Variablen
  13. Beschreibende Statistik
  14. Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung
  15. Wachstums- und Zerfallsprozesse
  16. Differentialrechnung
  17. Kurvendiskussionen
  18. Optimierungsprobleme
  19. Nichtlineare analytische Geometrie
  20. Diskrete Verteilungen
  21. Einführung in die Integralrechnung
  22. Anwendung der Integralrechnung
  23. Stetige Verteilungen
  24. Einfache Differenzen- und Differentialgleichungen


Thema 1: Reelle Funktionen

Inhalte und Handlungen

  • Die Definition der Funktion als eindeutige Zuordnung kennen; Funktionen als Modelle zur Beschreibung der Abhängigkeit zwischen Größen verstehen und erklären
  • Für gegebene Zusammenhänge entscheiden, ob man sie als Funktionen betrachten kann
  • Funktionen (lineare Funktion, Potenzfunktion, quadratische Funktion, Polynomfunktion, Exponential- und Logarithmusfunktion, Winkelfunktion) darstellen
  • Eigenschaften dieser Funktionen nennen und beim Interpretieren funktionaler Zusammenhänge nutzen
  • Zwischen Darstellungsformen funktionaler Zusammenhänge wechseln (z.B. Text, Tabelle, Graph, Term, Gleichung, Parameterform, rekursive Darstellung, etc.)
  • Aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Funktionen Werte(paare) ermitteln und im Kontext deuten
  • Zusammenhang Gleichung ó Funktion für die grafische Interpretation von Lösungen der Gleichung nutzen
  • Funktionen zum Modellbilden nutzen; die Modellauswahl begründen; über die Grenzen des Modells reflektieren

Vernetzung und Anwendung

  • Funktionenlehre
  • Nutzen dieser Funktionen zur Problemlösung in verschiedenen Kontexten
  • Vernetzung Funktion ó  Gleichungen
  • Nutzen von Funktionen beim anwendungsorientierten Problemlösen; reflektieren über Grenzen des Modells, über die Sinnhaftigkeit von Lösungen bezüglich des gestellten Problems

Thema 2: Lineare Funktionen

Inhalte und Handlungen

  • Lineare Zusammenhänge in Gleichungen mit 2 Variablen erkennen
  • Gleichungen so umformen, dass linearer Zusammenhang erkennbar wird
  • Parameter einer linearen Funktion (k, d) ermitteln und interpretieren
  • Auswirkung der Veränderung von k und d auf die Lage des Funktionsgraphen
  • Graphen zeichnen und Funktionsgleichung aus Zeichnung ermitteln
  • Gleichungen und Funktionen von Geraden mit besonderen Lagen
  • Funktionsgleichungen für Geraden durch 2 Punkte bzw. durch einen Punkt mit gegebenem Anstieg oder Ordinatenabschnitt

Vernetzung und Anwendung

  • lineare Funktionen ó lineare Gleichungen
  • Nutzen linearer Funktionen zum Lösen praktischer Bewegungs- und anderer Aufgaben

Thema 3: Quadratische Gleichungen

Inhalte und Handlungen

  • Quadratische Gleichungen beim Modellbilden nutzen
  • Quadratische Gleichungen lösen
  • Grafisches Lösen von quadratischen Gleichungen
  • Geometrische und algebraische Interpretation der Lösungen bzw. Lösungsfälle
  • Lösungsformeln für die quadratische Gleichung herleiten
  • Den Einfluss von Parametern auf die Lösungsfälle einer quadratischen Gleichung untersuchen
  • Formulieren und anwenden des Satzes von VIETA

Vernetzung und Anwendung

  • Vernetzung quadratische Gleichung ó quadratische Funktion
  • Nutzen von quadratischen Gleichungen beim anwendungsorientierten Problemlösen
  • Reflektieren über Grenzen des Modells und über die Sinnhaftigkeit von Lösungen bezüglich des gestellten Problems

Thema 4: Funktionen höherer Ordnung

Inhalte und Handlungen

  • Typische Verläufe von Graphen in Abhängigkeit vom Grad der Polynomfunktion (er)kennen
  • Zwischen tabellarischen und grafischen Darstellungen von Zusammenhängen dieser Art wechseln
  • Aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Polynomfunktionen Funktionswerte, aus Tabellen Graphen sowie aus quadratischen Funktionsgleichungen Argumentwerte ermitteln
  • charakteristische Eigenschaften von Funktionen höherer Ordnung sowie wichtige Funktionseigenschaften (z. B. Nullstelle, Monotonie, Extremwert, Wendepunkt, Periodizität, Symmetrie) wissen
  • Den Zusammenhang zwischen dem Grad der Polynomfunktion und der Anzahl der Null-, Extrem- und Wendestellen wissen
  • Den Einfluss von Parametern auf die Lage eines Funktionsgraphen untersuchen
  • Ermitteln von Regressionsfunktionen zu gegebenen Punktmengen; Problemlösen mit Hilfe dieser Regressionsfunktionen
  • Umkehrfunktionen zu einfachen Funktionen

Vernetzung und Anwendung

  • Nutzen von Funktionen beim anwendungsorientierten Problemlösen; reflektieren über Grenzen des Modells, über die Sinnhaftigkeit von Lösungen bezüglich des gestellten Problems

Thema 5: Lineare Gleichungen und Gleichungssysteme in 2 Variablen

Inhalte und Handlungen

  • Lineare Gleichungen mit 2 Variablen graphisch darstellen können
  • Lineare Gleichungssysteme mit 2 Variablen lösen können
  • Lösungsfälle graphisch interpretieren können

Vernetzung und Anwendung

  • Zusammenhang lineare Gleichung ó lineare Funktion
  • Anwendungen in Leistungsaufgaben, Aufgaben aus der Geometrie
  • Wechsel von Darstellungsformen linearer Gleichungen mit 2 Variablen (allgemeine Form, Normalvektorform, Hauptform)
  • Lösungsfälle linearer Gleichungssysteme mit 2 Variablen ó Lagebeziehung von Geraden

Thema 6: Vektorrechnung und analytische Geometrie

Inhalte und Handlungen

  • Vektoren als Zahlenpaare
  • Rechnen mit Vektoren: Addition, Subtraktion, Betrag, Multiplikation mit einem Skalar, skalares Produkt
  • Normalvektor zu einem Vektor angeben
  • vektorielle Winkelformel herleiten und anwenden
  • vektorielle Flächenformel anwenden
  • Parameter- und Normalvektorform der Geradengleichung kennen und nutzen
  • Schnittpunkte und Schnittwinkel von Geraden bestimmen

Vernetzung und Anwendung

  • Vektoren als Punkte oder Pfeile grafisch veranschaulichen
  • geometrische Veranschaulichung der Vektoroperationen: parallel, orthogonal
  • Zusammenhang vektorielle Winkelformel und Cosinussatz
  • Zusammenhang der Geradengleichungen
  • Zusammenhang Schnittpunkte berechnen und lineare Gleichungssysteme lösen (Lösungsfälle)
  • Anwendungen für Dreiecke (z. B. Umkreismittelpunkt, Schwerpunkt, Höhenschnittpunkt, Inkreismittelpunkt); Euler´sche Gerade
  • Sinus- und Cosinussatz

Thema 7: Trigonometrie

Inhalte und Handlungen

  • Winkelmaße (Grad- und Bogenmaß) kennen und umrechnen
  • Definitionen von sin a, cos a und tan a im rechtwinkeligen Dreieck kennen und nutzen
  • Definitionen von sin a, cos a und tan a im Intervall [0°; 360°[ kennen; Eigenschaften und Zusammenhänge benennen und begründen
  • Polarkoordinaten in kartesische Koordinaten umrechnen und umgekehrt
  • Sinus- und Cosinussatz herleiten
  • Sinus- und Cosinussatz bei der Auflösung von Dreiecken anwenden

Vernetzung und Anwendung

  • Winkelfunktionen in der analytischen Geometrie
  • Lösbarkeit einfacher goniometrischer Gleichungen
  • Nutzen von Winkelfunktionen beim anwendungsorientierten Problemlösen (z.B. Vermessungsaufgaben); reflektieren über Grenzen des Modells, über die Sinnhaftigkeit von Lösungen bezüglich des gestellten Problems

Thema 8: Potenzen und Wurzeln, Potenzfunktionen

Inhalte und Handlungen

  • Die Entwicklung des Potenzbegriffs erklären (Potenzen mit Exponenten aus den Bereichen natürliche, ganze und rationale Zahlen; Rechenregeln begründen
  • Mit Potenzen rechnen; Rechenregeln erklären
  • Wurzeln definieren; Wurzeln als Potenzen mit rationalen Exponenten deuten, mit Wurzeln rechnen
  • Potenzen und Wurzeln zum Darstellen und Modellbilden in verschiedenen Kontexten nutzen
  • Eigenschaften von Potenzfunktionen (mit Exponenten aus den natürlichen, ganzen und rationalen Zahlen) beschreiben; Potenzfunktionen grafisch darstellen

Vernetzung und Anwendung

  • Rechnen mit Potenzen ó Grundrechnungsarten mit Zahlen
  • Potenzen ó Wurzeln
  • Rechnen mit Potenzen ó Rechnen mit Logarithmen
  • Nutzen der Potenzschreibweise in den Naturwissenschaften
  • Potenzen und Potenzfunktionen zum Problemlösen in verschiedenen Kontexten nutzen

Thema 9: Winkelfunktionen

Inhalte und Handlungen

  • Winkelmaße (Grad- und Bogenmaß) und Definition der Winkelfunktionen im Einheitskreis kennen
  • Definition der Winkelfunktionen sin a, cos a , tan a als reelle Funktionen kennen und nutzen
  • Die Periodizität der Winkelfunktionen erklären
  • Winkelfunktionen grafisch darstellen
  • Funktionen des Typs y = asin(b·x+c) grafisch darstellen und ihre Eigenschaften in Abhängigkeit der Parameter a, b, c interpretieren
  • (Kreis-)Frequenz, Amplitude und Phasenverschiebung einer Schwingung aus den Parametern a, b, c bzw. dem Funktionsgraphen bestimmen
  • Graphen von Winkelfunktionen kontextbezogen und parameterabhängig interpretieren

Vernetzung und Anwendung

  • Winkelfunktionen innermathematisch betrachtet ó Winkelfunktionen bei Schwingungen und Überlagerung von Schwingungen
  • Nutzen von Winkelfunktionen in Naturwissenschaften und Technik

Thema 10: Exponential- und Logarithmusfunktionen

Inhalte und Handlungen

  • Exponential- und Logarithmusfunktionen beim Modellbilden nutzen
  • Verschiedene Darstellungsformen (Text, Tabelle, Graph, Term, rekursives
    Modell) der Exponentialfunktion nutzen; zwischen den Darstellungsformen
    wechseln
  • Rechenregeln für Logarithmen nutzen und mit Hilfe der Rechenregeln
    für Potenzen erklären
  • Eigenschaften von Exponential- und Logarithmusfunktion kennen
  • Graphen kontextbezogen und parameterabhängig interpretieren
  • Technologie zum Darstellen, Operieren, Interpretieren und Argumentieren nutzen

Vernetzung und Anwendung

  • Exponentialfunktion ó geometrische Folge
  • Rechnen mit Potenzen ó Rechenregeln für Logarithmen
  • Nutzen von verschiedenen Änderungsmaßen
  • Lineares Wachstum ó exponentielles Wachstum
  • Nutzen von Exponentialfunktionen zur Beschreibung von Wachstumsprozessen in der Biologie, in der Finanzmathematik, in den Naturwissenschaften

Thema 11: Analytische Geometrie des Raumes

Inhalte und Handlungen

  • Vektoren als Zahlentripel
  • Rechnen mit Vektoren: Addition, Subtraktion, Betrag, Multiplikation mit einem Skalar, skalares Produkt
  • Normalvektor zu zwei Vektoren angeben; vektorielles Produkt
  • Schnittpunkte und Schnittwinkel von Geraden bestimmen
  • Darstellungsformen von Geraden und Ebenen (Parameter- und Normalvektorform) im Raum kennen und nutzen
  • Geraden- und Ebenengleichung aufstellen
  • Zwischen Darstellungsformen wechseln
  • Geraden und Ebenen schneiden

Vernetzung und Anwendung

  • Vektoren als Punkte oder Pfeile
  • Geometrische Veranschaulichung der Vektoroperationen: parallel, orthogonal
  • Schnittprobleme: Zusammenhang Schneiden von Ebenen und Lösen von Gleichungssystemen (Lösungsfälle)
  • Zusammenhang vektorielle Winkelformel und Cosinussatz
  • geometrische Anwendungen, insbesondere Abstandsberechnungen
  • Sinus- und Cosinussatz
  • Inner- und außermathematische Probleme mit Hilfe der analytischen Geometrie lösen

Thema 12: Lineare Gleichungssysteme in 3 Variablen

Inhalte und Handlungen

  • Gleichungssysteme beim Modellbilden nutzen
  • Lösen linearer Gleichungssysteme mit 3 Variablen; reflektieren über Lösungsmethoden; untersuchen der Lösbarkeit
  • Lösungen grafisch interpretieren
  • Untersuchen des Einflusses von Parametern auf die Lösungsfälle

Vernetzung und Anwendung

  • Lineare Gleichung ó lineare Funktion
  • Lösungsfälle von Gleichungssystemen mit 3 Variablen
  • Lagebeziehungen von Ebenen
  • Nutzen von Gleichungen und Gleichungssystemen beim anwendungsorientierten Problemlösen; reflektieren über Grenzen des Modells, über die Sinnhaftigkeit von Lösungen bezüglich des gestellten Problems

Thema 13: Beschreibende Statistik

Inhalte und Handlungen

  • Darstellungsformen und Kennzahlen der beschreibenden Statistik kennen und nutzen
  • Grundtypen von Variablen (Merkmalen) unterscheiden können
  • Datenlisten, Tabellen und grafische Darstellungen erstellen und interpretieren können und zwischen verschiedenen Darstellungsformen wechseln können (z.B. Histogramm/Säulen- und Balkendiagramm, Kreisdiagramm, Liniendiagramm, Prozentstreifen, Kastenschaubild/Box-Plot, Stängel-Blatt-Diagramm, Streudiagramm/Punktwolke, Mehrfeldtafeln usw.)
  • Statistische Kennzahlen ermitteln und interpretieren können
  • absolute und relative Häufigkeiten, Zentralmaße (arithmetisches Mittel, Median, Modus), Perzentile, Quartile, Quartilabstand, Minimum, Maximum, Spannweite, Streuungsmaße (empirische Varianz, empirische Standardabweichung), Korrelationskoeffizient
  • Entscheidungen für bestimmte Kennzahlen begründen können
  • Regressionsgeraden ermitteln können
  • Alltagssprachliche Formulierungen in die Sprache der Mathematik übersetzen
  • Für Problemstellungen geeignete mathematische Modelle entwickeln und zum Problemlösen verwenden
  • Ergebnisse im jeweiligen Kontext deuten

Vernetzung und Anwendung

  • Beschreibenden Statistik ó Algebra (Rechengesetze und Rechenregeln)
  • Beschreibenden Statistik ó Funktionenlehre
  • Beschreibenden Statistik in verschiedenen Kontexten nutzen

Thema 14: Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung

Inhalte und Handlungen

  • Verschiedene Deutungen des Wahrscheinlichkeitsbegriffs kennen und kontextbezogen nutzen
  • Berechnen von Wahrscheinlichkeiten aus gegebenen Wahrscheinlichkeiten
  • Arbeiten mit der Additions- und Multiplikationsregel
  • Kennen und Nutzen des Begriffs der bedingten Wahrscheinlichkeit
  • Arbeiten mit dem Satz von Bayes
  • Nutzen von Baumdiagrammen und einfachen kombinatorischen Zählverfahren
  • Ergebnisse im jeweiligen Kontext deuten und bezüglich der Konsequenzen für das Problem hinterfragen

Vernetzung und Anwendung

  • Bilden von Modellen zur Anwendung auf konkrete Aufgabenstellungen aus unterschiedlichen Bereichen
  • Vernetzung mit den Kapiteln beschreibende Statistik, diskrete Verteilungen, stetige Verteilungen
  • Insbesondere Verwendung statistischer Daten zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten

Thema 15: Wachstums- und Zerfallsprozesse

Inhalte und Handlungen

  • Grundlegende Wachstumsmodelle kennen und unterscheiden können bzw. Umgang mit zugrundeliegenden Funktionstypen (lineares, exponentielles und logistisches Modell)
  • Begriffe „diskret“ bzw. „kontinuierlich“ kennen und anwenden
  • Wachstumsprozesse durch einfache Differenzen- bzw. Differentialgleichungen beschreiben können

Vernetzung und Anwendung

  • Wachstums- & Zerfallsprozesse in Naturwissenschaften, in der Finanzwelt, Sozialwissenschaften, etc.
  • Zusammenhang lineare Funktion ó lineares Wachstumsmodell ó arithmetische Folge
  • Zusammenhang Exponentialfunktion ó geometrische Folge ó exponentielles Modell
  • Prognosen anstellen basierend auf diesen Modellen, realistische Variablen (Kapazitätsgrenzen, etc.) verstehen und anwenden können in einfach gehaltenen Situationen
  • Bewerten können, wie geeignet ein bestimmtes Modell in gewissen Situationen ist

Thema 16: Differentialrechnung

Inhalte und Handlungen

  • Vom Tangentenproblem und der Momentangeschwindigkeit zur Definition der ersten und zweiten Ableitung
  • Differentiation wichtiger Funktionen (Potenzfunktion, Polynomfunktion, Exponential- und Logarithmusfunktion, Winkelfunktionen)
  • Ableitungsregeln (Potenzregel, Produktregel, Quotientenregel, Kettenregel) kennen und nutzen
  • Eigenschaften von Funktionen wie Monotonie, Extrema, Wendestellen, Krümmungsverhalten mit Hilfe der Ableitungen ermitteln und argumentieren
  • Zusammenhang zwischen Funktion und erster und zweiter Ableitungsfunktion kennen und grafisch interpretieren

Vernetzung und Anwendung

  • Vernetzung mit den Kapiteln reelle Funktionen, Funktionen höherer Ordnung, Potenzfunktionen, Exponential- und Logarithmusfunktionen

Thema 17: Kurvendiskusionen

Inhalte und Handlungen

  • Ableitungsregeln (Potenz-, Produkt-, Quotienten- und Kettenregel) nutzen
  • Eigenschaften von Funktionen (Nullstellen, Extrema, Wendestellen, Monotonie, Krümmungs-verhalten) und Tangenten mit Hilfe der Ableitungsfunktionen ermitteln und argumentieren
  • Zusammenhang zwischen Funktion und Ableitungsfunktionen kennen und grafisch interpretieren

Vernetzung und Anwendung

  • Integralrechnung (Stammfunktion)
  • Lösen von Gleichungssystemen
  • Kontextbezogene Eigenschaften von Funktionen (z. B. Geschwindigkeit) ó innermathe-matische Eigenschaften von Fuktionen (z. B. Tangentensteigung)
  • Nutzen der Ableitungsfunktion in verschiedenen Kontexten zum Modellieren, Operieren, Interpretieren und Argumentieren

Thema 18: Optimierungsprobleme

Inhalte und Handlungen

  • Idee bzw. Verständnis des Begriff Extremstelle bzw. Extremwert
  • Bestimmen des Scheitelpunkts einer quadratischen Funktion (als Extremstelle)
  • Einsatz der 1.Ableitungsfunktion zur Bestimmung einer Extremstelle
  • Einsatz der 2.Ableitungsfunktion zur Bestimmung der Art der Extremstelle
  • Umgang mit Formvariablen
  • Zusammenhang Funktionsgraph und Funktionsterm in diesem Zusammenhang (Streichen konstanter Faktoren, Quadrieren der Zielfunktion)
  • Abfolge einer Extremwertaufgabe kennen

Vernetzung und Anwendung

  • Anwendung auf Optimierungsprobleme verschiedener Kontexte
  • Vernetzung mit Trigonometrie, Stereometrie bzw. ebenen Geometrie der Unterstufe, Kosten- & Preistheorie
  • Zusammenhang zwischen Optimierung und Differentialrechnung

Thema 19: Nichtlineare analytische Geometrie

Inhalte und Handlungen

  • Definitionen der Kegelschnitte kennen
  • Kegelschnitte konstruieren können
  • Gleichungen der Kegelschnitte in Hauptlagen kennen
  • Lagebeziehungen kennen (Punkt, Gerade zu Kegelschnitt)
  • Schnitt- und Berühraufgaben der einzelnen Kegelschnitte lösen können
  • Schnittwinkel berechnen können

Vernetzung und Anwendung

  • Kegelschnitte ó Trigonometrie (Schnittwinkel)
  • Tangentenprobleme ó Differentialrechnung
  • Anwendung in Sport, Physik und Technik

Thema 20: Diskrete Verteilungen

Inhalte und Handlungen

  • Binomialverteilung und hypergeometrische Verteilung und ihre Kennzahlen (Erwartungswert und Varianz) kennen und erklären
  • Die Modellentscheidung für eine diskrete Verteilung begründen
  • Wahrscheinlichkeitsaussagen mit Hilfe diskreter Verteilungen machen; Ergebnisse im jeweiligen Kontext deuten und hinterfragen
  • Verteilungen darstellen und berechnen

Vernetzung und Anwendung

  • Diskrete Verteilung ó Statistik
  • Diskrete Verteilung ó Kombinatorik
  • Nutzen diskreter Verteilungen zur quantitativen Erfassung stochastischer Vorgänge in verschiedenen Kontexten
  • Diskrete Verteilung ó Vernetzung mit Normalverteilung

Thema 21: Einführung in die Integralrechnung

Inhalte und Handlungen

  • -Den Begriff Ableitungsfunktion / Stammfunktion kennen und zur Beschreibung von Funktionen einsetzen
  • Den Zusammenhang zwischen Funktion und Ableitungsfunktion (bzw. Funktion und Stammfunktion) in deren grafischer Darstellung erkennen und beschreiben
  • Verschiedene Integrationsmethoden zur Berechnung von Stammfunktionen nutzen
  • Das bestimmte Integral als Grenzwert einer Summe von Produkten beschreiben
  • Ober- und Untersummen berechnen und interpretieren können
  • Das bestimmte Integral als orientierten Flächeninhalt deuten

Vernetzung und Anwendung

  • Differentialquotient ó Stammfunktion
  • Funktionenlehre ó Integralrechnung
  • Eigenschaften von Funktionen
  • Ermitteln von Produktsummen in verschiedenen Kontexten (z. B. Naturwissenschaften)

Thema 22: Anwendung der Integralrechnung

Inhalte und Handlungen

  • Das bestimmte Integral als orientierten Flächeninhalt deuten; Flächeninhalte berechnen
  • Das bestimmte Integral als Volumen deuten; das bestimmte Integral zur Volumsberechnung (auch von Nichtrotationskörpern) nutzen
  • Bestimmte Integrale zum Modellieren in verschiedenen Kontexten nutzen

Vernetzung und Anwendung

  • Differentialquotient ó Stammfunktion
  • Funktionenlehre ó Integralrechnung
  • Kontextbezogene Eigenschaften von Funktionen (z. B. Weg) ó innermathematische Eigenschaften von Funktionen (z. B. Flächeninhalt und Volumen)
  • Nutzen des bestimmten Integrals beim Problemlösen in den Naturwissenschaften (z. B. Bewegungslehre, Arbeit und Leistung) sowie bei Flächen- und Volums­berechnungen

Thema 23: Stetige Verteilungen

Inhalte und Handlungen

  • Unterschied zwischen diskreten und stetigen Zufallsvariablen kennen
  • Wahrscheinlichkeits- bzw. Dichtefunktion und Verteilungsfunktion erklären können
  • Die Normalverteilung kennen
  • Dichte- und Verteilungsfunktion normalverteilter Zufallsgrößen kennen
  • Erwartungswert und Standardabweichung normalverteilter Zufallsvariablen ermitteln, deuten und einsetzen können.
  • Die Modellentscheidung für eine Normalverteilung begründen; Verteilungen grafisch darstellen
  • Wahrscheinlichkeitsaussagen mit Hilfe der Normalverteilung machen
  • Die Normalverteilung als approximative Beschreibung von Binomialverteilungen erklären
  • Ergebnisse im jeweiligen Kontext deuten und hinterfragen
  • Hypothesen mit Hilfe der Normalverteilung testen

Vernetzung und Anwendung

  • Normalverteilung ó Approximationsfunktionen
  • Normalverteilung ó Integralrechnung
  • Nutzen der Normalverteilung zur quantitativen Erfassung stochastischer Vorgänge in verschiedenen Kontexten

Thema 24: Einfache Differenzen- und Differentialgleichungen

Inhalte und Handlungen

  • Veränderungen von Größen durch Differenzen- bzw. Differentialgleichungen beschreiben und diese im Kontext deuten
  • Diskrete Modelle und Beschreibung durch Differenzengleichungen
  • Dynamisches Verhalten von vernetzten Systemen (z.B. Räuber-Beute-Modelle) durch Systeme von Differenzengleichungen beschreiben
  • Kontinuierliche Modelle und Beschreibung durch Differentialgleichungen
  • Differenzen- und Differentialgleichungen gegenüberstellen und den Grenzübergang von Differenzengleichung in Differentialgleichungen erklären
  • Lösungsfunktionen einfacher Differentialgleichungen (lineares bzw. exponentielles Wachstum und Zerfall) bestimmen

Vernetzung und Anwendung

  • Lineares Wachstumsmodell ó arithmetische Folge ó lineare Funktionen
  • Exponentielles Wachstumsmodell ó geometische Folge ó Exponentialfunktionen
  • Wachstumsprozesse in Naturwissenschaft und Finanzmathematik
  • Wirklichkeit durch mathematische Modelle vereinfacht abbilden
  • Modelle erstellen und interpretieren

Themengebiete Physik

1. Astronomie, Astrophysik und Kosmos
 Aufbau des Universums
 Kopernikanische Wende ‐ vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild
 Kepler’sche Gesetze
 Newton’sche Gravitationstheorie
 Raumfahrt – Mensch und Weltall

2. Berühmte Experimente
 Galilei (Versuche mit der schiefen Ebene, Pendel)
 Cavendish – Drehwaage (Gravitationskonstante)
 Millikan‐Versuch
 Rutherford (Atommodell)
 Michelson‐Morley (Äther)
 Oersted (magnetische Wirkung von Strömen)
 Hafele & Keating (Zeitdilatation)
 Young (Doppelspaltversuch)
 Einstein (Erklärung des Photoeffekts)

3. Energie und nachhaltige Energieversorgung
 Energieerhaltung, Energieumwandlung, Energietransport, Energieentwertung
 Äquivalenz von Masse und Energie
 Historische Aspekte des Energiebegriffs (Perpetuum Mobile, Radioaktivität und Zerfall, Heisenbergsche
Unschärferelation,…)
 Sonne als Energiequelle

4. Erhaltungsgrößen
 Energieerhaltung (Umwandlung von Energieformen, Entwertung)
 Impulserhaltung (Stöße, Autounfall, Billard)
 Drehimpulserhaltung
 Ladungserhaltung
 Äquivalenz von Masse und Energie
 Erhaltungsgrößen in der Teilchenphysik (Baryonenzahl, Leptonenzahl, ...)
Seite 2

5. Felder
 Gravitationsfeld
 elektrisches Feld
 magnetisches Feld
 elektromagnetisches Feld (Elektrodynamik, Mikrowellenherd, Rundfunk, Gewitter, …)
 Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Felder

6. Modelle und Konzepte
 Massenpunkt und Bewegung unter Einwirkung von Kräften
 Atommodelle
 ideales Gas
 Wellen‐ und Teilchenmodell
 Standardmodell der Teilchenphysik
 Kosmologische Modelle (Standardmodell, Inflation, Urknall)
 Feldkonzept (Gravitationsfeld, Magnetfeld, elektrisches Feld, Kraftfeld, Higgs‐Feld, …)
 Trägheitskonzept (Masse, Trägheit, SRT, Äquivalenzprinzip)
 Konzept von Raum und Zeit (SRT und ART)
 Kausalitätskonzept/Vorhersagbarkeit eines Systems

7. Naturkonstanten – ihre Bedeutung und ihre Anwendung
 Mechanik: Gravitationskonstante
 Elektromagnetismus: Lichtgeschwindigkeit im Vakuum, magnetische und elektrische Feldkonstante,
Elementarladung
 Thermodynamik: Avogadro‐Zahl, Boltzmann‐Konstante, absoluter Nullpunkt, allgemeine Gaskonstante,
 Teilchenphysik: Planck’sches Wirkungsquantum, Elektronenmasse, Neutronenmasse, Protonenmasse

8. Naturphänomene
 Optische Phänomene in der Natur (Regenbogen, Himmelsfarben, Luftspiegelungen, Blattgrün…)
 Meteorologie (Blitz und Donner, Niederschlag, Wetter und Klima, Föhn, ...)
 Meer (Gezeiten, Anomalie des Wassers, Strömungen, …)
 Tag, Nacht und Jahreszeiten
 Mondphasen
 Finsternisse

9. Paradigmenwechsel in der Physik/ Entwicklung der Weltbilder
 Naturwissenschaftliche Arbeitsmethode am Beispiel des freien Falls
 Kopernikanische Wende
 Newton‘sche Gesetze
 Lichtstrahl, Lichtwelle, Photonen
 Atommodelle im Wandel der Zeit
 Kraft, Feld, Standardmodell
 Quantenmechanik
 Spezielle Relativitätstheorie
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10. Physik des 18. und 19.Jhdt.
 von der Wärmelehre zur Thermodynamik und statistischen Mechanik
 Energieerhaltung
 Grundlagen der modernen Atomtheorie (Periodensystem, Spektralanalyse)
 Feldbegriff
 Vereinheitlichung elektrischer und magnetsicher Phänomene zur Elektrodynamik
 Elektrifizierung des Alltags (Glühbirne, Generator, Motor, elektromagnetische Wellen, …)
 Ausformulierung der Wellentheorie des Lichts
 Das Ätherproblem – Suche nach einer mechanistischen Welterklärung
 Planck’sches Strahlungsgesetz

11. Physik und Alltag
 Straßenverkehr (Bremsweg, Airbag, unelastische Stöße, Beschleunigung, Reibung,…)
 Energieversorgung (Kraftwerke, Energiewandler, Wirkungsgrad, erneuerbare Energieträger,…)
 Elektromotor, Generator, Transformator

12. Physik und Philosophie
 Weltbilder
 Raum und Zeit
 „Paradoxien“ und deren Interpretation (Schrödingers Katze, EPR, Zwillingsparadoxon, …)
 deterministisches Weltbild (Kausalität) und seine Grenzen
 Natur physikalischer Gesetze
 Universalitätsprinzip
 Wissenschaft als Kultur
 Kosmologische Fragen (Urknalltheorie und ihre Alternativen, ...)
 Wissenschaftsgeschichte – Paradigmenwechsel
 erkenntnistheoretische Fragestellungen
 ethische Fragen

13. Physik und Sport
 Bewegungen allgemein (Beschleunigung bei Sprint und Sprung, Fallschirmspringen, die Rolle der Reibung bei
der Beschleunigung, …)
 Saltos und Pirouetten (Drehimpulserhaltung, Drehmoment)
 Hebelgesetz und menschlicher Körper
 Stöße und Kraftstöße (Billard, Sprünge, …)
 Energieerhaltungssatz und Mensch (Zu‐ und Abnehmen, Energieumsatz beim Sport, …)
 Unabhängigkeitsprinzip (Bogenschießen, Tennis, …)
 Gleichgewicht und Körperschwerpunkt
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14. Physik vom Ende 19. Jahrhunderts bis heute
 Photoeffekt – Quantenhypothese
 Röntgenstrahlung und Radioaktivität
 Spezielle Relativitätstheorie
 Verallgemeinerung des Energiesatzes ‐ Äquivalenz von Masse und Energie
 Überwindung des deterministischen Weltbilds – Quantenphysik
 Entwicklung des modernen Atommodells
 Kern‐ und Elementarteilchenphysik

15. Schwingungen und Wellen
 Feder‐ und Fadenpendel
 harmonische Schwingungen
 gedämpfte und ungedämpfte Schwingungen
 Resonanz
 Mechanische Wellen
 Schallwellen und Akustik
 elektromagnetische Wellen
 Entwicklung der Vorstellungen von Licht
 Photonen und Materiewellen – Quantenmechanik
 Wellenphänomene (Interferenz, Beugung, Polarisation, Dopplereffekt,…)
 technische Geräte als Erweiterung der sinnlichen Wahrnehmung (Fernrohr, Mikroskop,
Strahlungsdetektoren, …)

16. Strahlung
 EM‐Spektrum
 Spektralanalyse
 Wärmestrahlung und Plancksches Strahlungsgesetz
 Wechselwirkung mit Materie (Absorption, Emission, Transmission, Photoeffekt, Ionisierung, …)
 Wirkung von Strahlung (Auge, Sonnenbrand, Zellzerstörung, …)
 Strahlung in der Medizin (Laser, Röntgen, Nuklearmedizin, Wärmelampen, UV, Desinfektion, …)
 Strahlungsunfälle und Strahlenschutz
 Aufbau der Materie
 Radioaktivität
 Entwicklung des Atommodells
 Standardmodell der Teilchenphysik (Materie, Antimaterie, fundamentale Wechselwirkungen)
 Teilchenmodell („Dualismus“)

17. Vereinheitlichungen in der Physik
 Trägheitssatz (Bewegung und Ruhe )
 Gravitationsgesetz von Newton (Planetenbahnen und Fallgesetze)
 Oersted (Elektrizität und Magnetismus)
 Maxwell (Elektrizität, Magnetismus und Optik)
 spezielle Relativität (SRT) von Einstein (Ruhe und Bewegung mit Elektrizität und Magnetismus; Raumzeit)
 Einstein (Masse und Energie durch E = mc²)
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18. Zufall in der Physik
 Quantenphysik
 kinetische Gastheorie
 Radioaktivität
 Determinismus/Kausalitätsprinzip der klassischen Physik
 Entropie und Wahrscheinlichkeit
 Zufall als Naturprinzip und nicht als Unsicherheit
 Messfehler bzw. Messprozess

Themenbereiche Psychologie/Philosophie

Mag. Astrid Weixler-Beham

  1. Aspekte der wissenschaftlichen Psychologie kennen lernen

Basiswissen Psychologie: Teilgebiete, Anwendung, Richtungen

Abgrenzung zur Alltagspsychologie, Forschungsmethoden (wichtige Experimente)

Modelle der Psychologie und ihre Vertreter

Menschenbilder (Querverbindung Anthropologie)

  1. Psychologische Phänomene der Wahrnehmung und ihren Einfluss auf das menschliche Zusammenleben erfassen

Prozess der Wahrnehmung:

Wahrnehmungsorganisation und optische Täuschungen

Aspekte der räumlichen und zeitlichen Sinneswahrnehmung

subjektive Wahrnehmungswelten und ihre Einflüsse auf das Zusammenleben

Wahrnehmungsbeeinflussung und Wahrnehmungsveränderung (Werbung, Hospitalismus)

Personenwahrnehmung, aufmerksamkeitserregende Reize

(Querverbindung Erkenntnistheorie)

  1. Kognitive Prozesse – Gedächtnis und Lernen reflektieren

Gedächtnismodelle

Gedächtnishemmungen, Gedächtnisforschung und Lernstrategien

lerntheoretische Anwendungen (Verhaltenslernen)

  1. Kognitive Prozesse – Denken und Sprache in Verbindung setzen

Wissensorganisation

Problemlösungsstrategien, Schlussfolgern

Spracherwerbstheorien

Beziehung zwischen Sprache und Denken

  1. Soziale Phänomene und Kommunikationsstrukturen erfassen

Soziale Strukturen und gruppendynamische Prozesse

Entstehung von Meinungen und Einstellungen, Manipulationsmechanismen

Macht, Autorität und Gehorsam (Asch, Milgram, Stanford-Prison-Experiment)

Kommunikation und Interaktion (vier Ohren, Feedback, Johari-Fenster, Watzlawick, Schulz von Thun)

Einstellungen, Stereotype und Vorurteile

  1. Motive menschlichen Handelns erörtern

Konfliktbewältigung, Umgang mit Frustration

Entstehung und Formen von Aggression und Gewalt

Motivationstheorien (Maslow, Flow, extrinsische und extrinsische Motivation)

Emotionstheorien

Positive Psychologie und Glücksforschung (Querverbindung Philosophie)

  1. Einblick in die Persönlichkeitspsychologie gewinnen

Typologien

tiefenpsychologische Ansätze und ihre Entwicklung

Aspekte der Persönlichkeitsdiagnostik, Persönlichkeitstheorien im Vergleich

  1. Seelische Gesundheit und ihre Beeinträchtigungen erfassen

Biopsychosoziales Modell, Resilienz, Vulnerabilitäts-Stress-Modell

Psychische Krisen (Burnout, Stressmanagement, Gesundheitsförderung)

Normalität und Krankheit

Psychische Störungen

Psychotherapien

  1. Philosophische Fragestellungen kennen lernen und beschreiben

Basiswissen, Begriffsdefinitionen

Ursprünge und Geschichte der Philosophie

Zugänge zum Philosophieren

Philosophische Fragestellungen

Methoden der Philosophie

Sokrates (Wissen und Scheinwissen, Maieutik)

  1. Problematik von Wirklichkeit und Erkenntnis nachvollziehen

Das Problem der Erkenntnis

Antike Konzepte (Platon, Aristoteles)

Rationalismus (Descartes, Spinoza, Leibnitz)

Empirismus (Bacon, Locke, Hume)

Kritizismus (Kant)

Kritischer Rationalismus (Popper, Induktionsproblem)

  1. Sich mit dem Wesen des Menschen auseinandersetzen

Mensch und Tier (Abgrenzungsschwierigkeiten, Mängelwesen Mensch)

Philosophische Menschenbilder

Mensch und Medien

  1. Ethische Grundpositionen kennen lernen

Begriffsklärung und ethische Grundpositionen

Deontologische Ethik

Teleologische Ethik

Das Problem der Freiheit

Aktuelle ethische Problemfelder (Bioethik, Abtreibung, Sterbehilfe)

THEMENBEREICHE PSYCHOLOGIE UND PHILOSOPHIE

Mag. Uschi Bretschneider

 
Nr. Themengebiet Kernstoff
1 Aspekte der wissenschaftlichen Psychologie kennen lernen

 

Einführung: Definition; Alltags- versus wissenschaftliche Psychologie;

Methoden: Test, Beobachtung, Experiment (berühmte Beispiele)

2 Zusammenspiel von Körper und Psyche erfassen Das Leib-Seele- Problem: Theorien, Psychosomatische Erkrankungen und Behandlungsmethoden; Stress: Bedeutung, Entstehung, Ursachen, Folgen und Strategien der Vermeidung
3 Psychologische Aspekte der Wahrnehmung kennen lernen Der Prozess der Wahrnehmung, Organisation, optische Täuschungen

Soziale Wahrnehmung: Beurteilungsfehler, Vorurteile, JOHARI-Fenster

Werbung: Intention, Durchsetzungsmöglichkeiten, Wahrnehmungs-hemmungen

4 Kognitive Prozesse reflektieren Gedächtnis und Lernen: Aufbau des Gedächtnisses, Behalten und Vergessen, Gedächtnishemmungen

Verhaltenslernen: Theorien; Signallernen, Modelllernen

5 Motive menschlichen Handelns erörtern Motivationstheorien, Arten von Motiven, Auslösung; Intrinsische und extrinsische Motivation; Yerks & Dodson

Emotionen: Definition, Entstehung, Gefühlskontrolle

Angst: Funktionen, Erklärungsmodelle, Bewältigungsstrategien

Aggression und Frustration: Entstehung, Ursachen, Bewältigung

6 Einblicke in die Persönlichkeitspsychologie gewinnen Typologien; Freud: tiefenpsychologisches Persönlichkeitsmodell, psychosexuelle Entwicklung

Adler, Jung

7 Seelische Gesundheit und ihre Beeinträchtigungen erfassen Normalität und Krankheit; Neurosen, Psychosen

Psychotherapien

8 Soziale Phänomene und Kommunikationsstrukturen erörtern Soziale Strukturen und gruppendynamische Prozesse

Kommunikation und Interaktion: Definition, Kanäle, Kommunikationsstörungen; Watzlawiks Axiome; Modell von Schulz von Thun

Nr. Themengebiet Kernstoff
9 Philosophische Fragestellungen kennenlernen und beschreiben

 

Was ist Philosophie? Begriffsdefinition, Ursprünge und Geschichte der Philosophie

Staunen und Philosophieren; Einteilung der Philosophie: philo-sophische Fragen (Kant), Philosophische Disziplinen

Sokrates: Schein und Sein, Scheinwissen und sicheres Wissen (vgl. Günther Anders), Wissen um das Nichtwissen

10 Die Problematik von Wirklichkeit und ihrer Erkenntnis nachvollziehen und analysieren

 

Das Problem der Erkenntnis: Antike Konzepte (Platon, Aristoteles); Querverbindung Psychologie: Wahrnehmungsfehler

Rationalismus: Descartes

Empirismus: Locke, Hume

Kritizismus: Kant

Kritischer Rationalismus: Popper (Induktionsproblem, Kübel-/ Schein-werfertheorie, Verifikation und Falsifikation)

11 Sich mit dem Wesen des Menschen auseinandersetzen – Anthropologie

 

Der Mensch als Mängelwesen; philosophische Menschenbilder (Marx, Nietzsche) Wittgensteins Sprachphilosophie, Querverbindung Psychologie: Kommunikation
12 Ethische Grundpositionen kennen lernen Begriffserklärung und Grundpositionen; Das Problem der Willensfreiheit;

deontologische und teleologische Ethik, Querverbindung Psychologie: Motive;

aktuelle ethische Problemfelder (Bioethik, Wirtschaft und Umwelt)

Themenbereich Evangelische Religion

Mag. Karoline Rumpler

  1. A) Der Mensch als Geschöpf Gottes
  • Der Mensch und seine Verantwortung
  1. B) Mündiges Selbst- und Weltverständnis in evangelischer Perspektive
  • Schöpfung
  • Reformation und Rechtfertigung
  1. C) Interkonfessioneller/interreligiöser Dialog
  • Weltreligionen und interreligiöser Dialog
  • Christliche Kirchen und ökumenischer Dialog
  1. D) Umgang mit Leid und Tod
  • Leid, Sterben und Tod
  1. E) Evangelische Ethik in Verantwortung für die Weltreligion
  • Politische Ethik
  • Wirtschaftsethik
  1. F) Gott/Jesus Christus
  • Bibel
  • Gott und Jesus Christus
  1. G) Religiöse Ausdrucksformen
  • Religiöse Sondergemeinschaften
  1. H) Die evangelische Kirche in Österreich
  • Evangelische Kirche in Österreich
Themenbereiche Fach RK

Altes Testament

  1. Pentateuch
  2. Propheten
  3. Königtum
  4. Geschichte Israels

Neues Testament

  1. Entstehung der Evangelien
  2. Paulus und seine Briefe
  3. Apokalyptik

Kirchengeschichte

  1. frühes Christentum
  2. Mittelalter
  3. Neuzeit
  4. Zeitgeschichte

Selbstbild der Kirche

  1. Jesus
  2. Petrus
  3. Maria
  4. Sakramente
  5. Konzilien
  6. Ökumene
  7. Orden
  8. Kirchenjahr

Weltreligionen

  1. Judentum
  2. Islam
  3. östliche Religionen

Lebensfragen und Sonderwege

  1. ausgewählte Fragen zur Ethik
  2. religiöse Sondergruppen

 Themenbereiche aus Spanisch

  1. La vivienda y el barrio
  2. La familia
  3. Actividades de ocio y tiempo libre
  4. Deporte y aventura
  5. La apariencia y la moda
  6. La naturaleza y el medio ambiente
  7. Llevar una vida sana: la comida y el cuerpo humano
  8. El turismo
  9. España y algunos aspectos interculturales
  10. La inmigración
  11. Fiestas, costumbres y tradiciones
  12. El mundo profesional
  13. Las vacaciones
  14. Educación, formación y carrera
  15. Las nuevas tecnologías
  16. Medios de comunicación
  17. Amistad
  18. Las ONG y el Comercio Justo

 Themenbereiche und Inhalte im Fach Sportkunde

Fachprofessor: Mag. Thomas Kopecky

Anzahl der Themenbereiche: 18                       von der Fachkonferenz beschlossen am: 14.10.2014

Titel des Themenbereichs: Charakteristik Unterrichtsinhalte (fakultativ)
Themenbereich 1:

Bewegungssteuerung und motorisches Lernen

 

Unter Motorik wird die Gesamtheit aller Systeme zusammengefasst, die an der Bewegungssteuerung und Bewegungs-kontrolle mitwirken. Prinzipien und Methoden, die dem Erwerb, der Festigung, der Regulation unddem Reproduzieren von Bewegungen (motorischen Programmen) dienlich sind, sind wesentlicher Teil des

motorischen Lernens. Strategien des motorischen Lernens zeichnen sich durch eine besondere Vielfalt aus und

erfahren in den Phasen der Entwicklung des Menschen unterschiedliche Bedeutung.

Fehlerkorrektur und Bewegungsoptimierung

Motorische Lerntheorien

Lernen und Umlernen (z. B. methodische Übungs- und Spielreihen,…)

Differentielles Lernen

Neurologische Grundlagen der Bewegungssteuerung

Sensorische und motorische Systeme

Rolle der Entwicklungsphasen für das Bewegungslernen

Themenbereich 2:

Bewegung und körperliche Leistungsfähigkeit

 

 

Unter Leistung wird sowohl der Vorgang als auch das Ergebnis von (sportlich-körperlichen) Handlungen verstanden. Physiologische Prozesse liegen der Bewegung und der körperlichen Leistungs-fähigkeit zu Grunde. Die Funktion und Leistungsfähigkeit des menschlichen Organismus sowie dessen Störungen werden auf sportbiologischer Grundlage erklärt. anatomische, physiologische Grundlagen (Muskelaufbau, Energiestoffwechsel, neuronale Prozesse)

sportbiologische Grundlagen des Trainings (Anpassungsprinzipien)

Energiesyntheseprozesse

Funktionseinschränkungen

Themenbereich 3:

Parameter körperlich-sportlicher Leistung

 

Sportliche Leistungsfähigkeit wird von einer Vielzahl von spezifischen Parametern bestimmt, die letztlich den Ausprägungsgrad einer sportmotorischen Leistung darstellen. Diese Parameter erfahren als Konsequenz und Ergebnis im Trainingsprozess eine kontinuierliche Veränderung (Anpassung). Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit,

Beweglichkeit, Gelenkigkeit und Koordination sind Beispiele motorischer Beanspruchungs-formen die vor dem Hintergrund differenzierter Parameter (Komponenten) der sportlichen Leistungsfähigkeit und des Trainingsthematisiert werden.

Biologische Anpassungsprozesse (Energiestoffwechsel,…) in Trainingsmethoden

Grundlagen von Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit

Beweglichkeits- und Koordination

Prinzipien und Strategien der Optimierung der Trainingssteuerung;

Trainingsdokumentation (digitale Systeme)

Themenbereich 4:

Optimieren sportlicher Leistungsfähigkeit

Planung, Gestaltung und Steuerung sportlichen Trainings setzt eine Vielzahl individueller Parameter, allgemeiner

und spezieller Prinzipien des sportlichen Trainings zur Optimierung der sportlichen Leistungsfähigkeit in spezifischen Sportdisziplinen voraus. Die Vermittlung von Grundprinzipien trainingswissenschaftlich gestützter Prinzipien sportlichen Trainings und die Optimierung dieser Trainingsprozesse sind Ziel des Themas.

Grundlagen der Periodisierung;

Darstellung von Anpassungsprozessen (z.B. extensive Intervallmethode, Laktat- Leistungskurven)

Trainingsdokumentation (z.B. Trainingstagebuch);

Trainingsplanung (Mikro-, Meso- und Makrozyklen);

Grundlagen-, Anschluss-, Hochleistungstraining;

Kinder- und Jugendtraining

Themenbereich 5:

Testen und Diagnostizieren im Sport

Zur Bestimmung des Leistungsstandes (Fähigkeiten und Fertigkeiten) und für Prognosen im Hinblick auf die

Leistungsentwicklung (z. B. Talentauswahl) werden im Sport spezifische Testverfahren eingesetzt, die bestimmte Gütekriterien (z.B. Objektivität, Reliabilität,…) erfüllen. Die Interpretation der Testergebnisse ist mitentscheidend, um erhobene Daten (Testergebnisse) für eine optimale Trainingssteuerung nutzen zu können. In der Vielfalt der

sportmotorischen Testungen ist es zudem wichtig, die Repräsentationsperspektive (z. B. Ziel, Bedeutsamkeit)

von Testverfahren zu erfassen.

Systematik von Tests und Testbatterien

sportmotorische, sportmedizinische, sportpsychologische Tests (Methoden, Auswertung,

Interpretation)

Messen und Bewerten sportlicher Handlungen/Leistungen

alltagsdiagnostische und wissenschaftliche Messverfahren

Interpretation von Testkennwerten und Haupt- und Nebengütekriterien

Haupt- und Nebengütekriterien;

spezifische sportmotorische Tests (motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten, sportliche Techniken)

Themenbereich 6:

Gesundheitsförderung und Lebensqualität

Gesundheit und Krankheit erfahren im Wandel der Zeit historische Veränderungen (WHO). Zu Beginn des 20.

Jahrhunderts wird das pathogenetische Modell durch die salutogenische Sichtweise ergänzt und verstärkt

danach gefragt, warum Menschen trotz negativer Einflussfaktoren gesund bleiben (vgl. auch verhaltens- und

verhältnisorientierte Strategien). Bewegung und Sport kommen in einer Gesellschaft, die sich durch zunehmende

Bewegungsarmut kennzeichnet, eine immer stärker werdende Rolle in der Gesundheitsvorsorge zu.

Regelmäßige körperliche Aktivität (vgl. Empfehlungen der WHO) hat eine Vielzahl positiver Effekte auf krank

machende Faktoren (morphologisch, physiologisch, metabolisch, psychosozial). Schüler sind zu unterstützen, einen gesundheitsbewussten und gegenüber der Umwelt und Mitwelt verantwortlichen Lebensstil unter Einbeziehung von Bewegung und Sport zu entwickeln.

Alltagsbewegungen (Heben von Lasten, richtiges Gehen,…)

Ernährungs-, Bewegungs- (körperlichen Aktivität),

Suchtverhalten und chronische Erkrankungen Funktionseinschränkungen (Sportverletzungen, Sporttherapie);

Entspannungsmethoden

Studien zu Bewegungsarmut und Zivilisationskrankheiten;

Modelle zur Beschreibung von Gesundheit

Gesundheit und Leistungssport;

gesundheits- und sportbezogene Angebote im

Dienstleistungsbereich

Themenbereich 7:

Sport als System

Sport stellt ein zweckbezogen gestaltetes soziales System dar, das hochgradig ausdifferenziert ist, um seine

zahlreichen heterogenen Ziele zu verwirklichen. Das System umfasst sowohl Formen des organisierten Sports (z.B. Verbände, Vereine) als auch des nicht-organisierten Sports (z. B. Freizeitgruppen). Weiter kann man hinsichtlich der Formalisierung, der Arbeitsteilung, der Hierarchie, der Art der Entscheidungsfindung, der Rechtsstruktur Aspekte unterscheiden. Den Aufbau der Organisation, die historische Dimension sowie die damit im Zusammenhang stehenden möglichen Formen des Machtmissbrauchs gilt es zu thematisieren.

Funktionen im Sport (Trainer, Coaches, Betreuer, Funktionäre)

Berufe und Berufsfelder (Aus- und Fortbildungen, Professionalisierung, Öffentlichkeitsarbeit,

Institutionen und Strukturen des organisierten Sports einschließlich Strukturvergleiche, Sportvereine

und –verbände (Vereinsrecht, Mitgliedschaft, Finanzierung, Ehrenamt, Gemeinnützigkeit)

Informelle Sportgruppen (Motive, Trends),

Wettkampfsysteme und –formen,

Sportförderung

die Entwicklung von freien Sportgruppen zu Vereinen sowie von Wettkampfsystemen

Themenbereich 8:

Enhancement und Doping

Die Dopingprävention als Säule der Anti-Doping-Arbeit beschäftigt sich mit Aufklärung, Information und

Bewusstseinsbildung. Neben der Tatsache, dass der Missbrauch von Dopingsubstanzen schwere gesundheitliche Schäden nach sich ziehen kann, widerspricht er dem Gebot der Fairness und diskreditiert dadurch einen zentralen Wert modernen Sports. In der Tatsache, dass Doping nicht mehr alleine im

Hochleistungssport auftritt, sondern immer öfter auch bei Breitensportveranstaltungen, mag aber auch als

Ausdruck einer hoch leistungsorientierten Gesellschaft gesehen werden. Vor diesem Hintergrund soll sich dem Phänomen Enhancement (Steigerung der Leistungsfähigkeit, Befindlichkeit,…) und Doping sowie deren Grenzbereiche trainingswissenschaftlich, soziologisch und philosophisch genähert werden.

Einzelne Substanzen und Wirkstoffgruppen;

Dopingmethoden;

Doping aus historischer Perspektive;

Enhancement in der Gesellschaft

Aufgaben und Arbeitsweisen von Antidopingorganisationen (z.B. NADA, WADA, …)

Doping und Sportrecht bzw. Strafrecht

Fairness und Fair Play

Themenbereich 9:

Historische Perspektiven zu Bewegung und Sport

Historische Fakten und Perspektiven zu Bewegung, Spiel, Leistung, Darstellung und Gestaltung sind für das Verständnis von Sport wichtig. Weiter ist der kritische Umgang mit historischen Quellen ein bedeutsames

Lernziel. Vorrangig geht es um die Fähigkeit, gesellschaftspolitische Phänomene im Zusammenhang mit Bewegung und Sport exemplarisch einordnen und bewerten zu können.

Sport in verschiedenen Epochen (Antike, Mittelalter, Neuzeit) und Kulturen

Historische Einflüsse auf den Sport in modernen Gesellschaften (lokal, regional und global)

Sport in verschiedene Gesellschaftssystemen (Demokratie, Diktatur,…)

Entwicklung von Bewegungskulturen und Sportarten (z.B. New Games)

Sportliche Großereignisse (z. B. Olympische Bewegung, Commonwealth Games, Spartakiaden)

Themenbereich 10:

Sport, Politik und Sportpolitik

 

Fragestellungen , die sich mit dem Politischen als Prozess der Problembewältigung und Machtverteilung (politics), als Programm für die Qualität von Handlungsentscheidungen (policy) und als System der Kultur (polity)

auseinandersetzen sind mit dem Sport als System vielfältig vernetzt. Der Sport in seiner gesellschaftlichen Bedeutung und Reichweite läuft Gefahr durch das System der Politik instrumentalisiert zu werden. Diese

Prozesse gilt es am Beispiel ausgewählter Situationen des Sports zum Thema zu machen.

Politische Institutionen und Sport (z.B. Sportförderung);

Sport als Symbol und Symbole im Sport

Macht und Partizipation;

politische Systeme (z.B. Partei- und Regierungsprogramme);

sportliche Ereignisse als Inhalte des Politischen (z.B. Verständigung, Inklusion, Gewalt, Rassismus);

Themenbereich 11:

Darstellung des Sports in den Medien

Die Darstellung des Sports in der Öffentlichkeit erweist sich häufig als heterogen bis widersprüchlich. Bei diesem

Thema geht es darum, die Entstehung, Aufbereitung und Verbreitung (Vermarktung) von Information zu (er)kennen, aber auch die Qualitätsunterschiede von Medien beurteilen zu können. Im Besonderen soll die

Wechselwirkung von Sport und Werbung erarbeitet und kritisch bewertet werden. Auch kulturelle, geschlechterspezifische und inklusive bzw. integrative Aspekte sollen dabei hinsichtlich ihrer medialen

Präsentation Berücksichtigung finden.

Formen und Typen von Sportveranstaltungen;

Planung, Vorbereitung und Durchführung von sportbezogene Events;

Medien (z.B. Flyer, Werbeplakat, Homepage)

Analyse des Sports in den Medien (Auswirkungen des Mediensports auf Rezipienten, Veränderung

des Sports durch Mediatisierung)

Themenbereich 12:

Natur, Ökologie, Umwelt

 

Sport hat in den letzten Jahrzehnten zunehmend die Natur erobert (Outdoor-Sport) und gleichzeitig wurden Outdoor- Sportarten in Sporthallen gebracht. Sporteinrichtungen benötigen Fläche und verbrauchen Landschaft (Natur). Im Sinne der Agenda 21 der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung hat der Sport zahlreiche Verpflichtungen übernommen, die auch veränderte Sportangebote sowie sportpolitischer Strategien einschließen. Ökologie macht diese Wechselbeziehungen zwischen Sport, Natur und den Menschen zum

Thema.

Sportveranstaltungen (Freizeit-, Gesundheits- und Leistungssport);

Energie- und Ökobilanz (z.B. Ressourcenschonung und -verbrauch, Reisebewegungen, Müll und

Umweltverschmutzung)

Natur als Sportraum (z.B. Auswirkungen des Sporttourismus);

Verhältnis von Ökologie und Ökonomie;

nachhaltiges Handeln im Sport

Themenbereich 13:

Sport und Wirtschaft

Sport und Wirtschaft sind ausdifferenzierte Systeme, wobei wirtschaftliches Denken und Handeln im Sport eine maßgebliche Rolle spielen. Strukturen und Gesetzmäßigkeiten, aber auch Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Sport sind an ausgewählten Beispielen vorzustellen. Darüber hinaus soll die besondere Bedeutung des

Sports für den Dienstleistungssektor thematisiert werden.

Sportökonomische Begriffe (Wertschöpfung, BIP, Dienstleistung, Konsum, Sponsoring, Produktion,

Distribution, Innovation und Entwicklung …),

Marketing und Werbung (Analysen, Strategien),

Sport als Tourismusfaktor

Profi-, Amateur-, Freizeitsport;

Synergien zwischen Wirtschaft und Sport (Sportförderung, Mäzenatentum, Sponsoring);

Themenbereich 14:

Bewegung und sportliche Techniken

 

Bei diesem Thema geht es um das Beschreiben, Systematisieren und Erklären von motorischen Alltagsbewegungen und sportlichen Techniken. Um Ziele zu erreichen (z. B. möglichst hoch zu springen) werden

spezifische sportliche Techniken entwickelt, angepasst und verändert (Bewegungs-optimierung). Diese Entwicklung von sportlichen Techniken (auch vor dem Hintergrund von Regeln und Normen; technologische Veränderungen, …) gilt es analytisch zu erörtern.

Geschichtliche Entwicklung von sportlichen Techniken

Qualitative (bewertbare) und quantitative (messbare) Merkmale von Bewegungen und sportlichen

Techniken

Ist – Sollwertbeschreibung von Bewegungen und sportliche Techniken

Technikentwicklung

Phasenstruktur von zyklischen und azyklischen Bewegungen

Messverfahren und Darstellungsmethoden zur Erklärung von Bewegungsphasen und sportlichen

Techniken (z. B. Kraftmessplatte, Video, Diagramme)

Themenbereich 15: Biologische Grundlagen und trainingsspezifische Aspekte der Ausdauer Die sportliche Leistungsfähigkeit stellt den Ausprägungsgrad einer bestimmten motorischen Leistung dar (vgl. Weineck), wobei diese von verschiedenen Teileigenschaften, den motorischen Grundeigenschaften abhängt. Eine davon ist die Ausdauer. Einteilung der Ausdauer nach unterschiedlichen Kriterien

Trainingsformen der Ausdauer

Ausdauertraining in unterschiedlichen Entwicklungsstadien

Ausdauertraining und Gesundheit

Themenbereich 16:

Biologische Grundlagen und trainingsspezifische Aspekte der Kraft

Die sportliche Leistungsfähigkeit stellt den Ausprägungsgrad einer bestimmten motorischen Leistung dar (vgl. Weineck), wobei diese von verschiedenen Teileigenschaften, den motorischen Grundeigenschaften abhängt. Eine davon ist die Kraft. Einteilung der   Kraft nach unterschiedlichen Kriterien

Trainingsformen der Kraft

Krafttraining im Fitnesssport/Leistungssport

Themenbereich 17:

Biologische Grundlagen und trainingsspezifische Aspekte der Schnelligkeit

Die sportliche Leistungsfähigkeit stellt den Ausprägungsgrad einer bestimmten motorischen Leistung dar (vgl. Weineck), wobei diese von verschiedenen Teileigenschaften, den motorischen Grundeigenschaften abhängt. Eine davon ist die Schnelligkeit. Einteilung der   Schnelligkeit nach unterschiedlichen Kriterien

Trainingsformen der Schnelligkeit

Themenbereich 18:

Biologische Grundlagen und trainingsspezifische Aspekte der Koordination

Die sportliche Leistungsfähigkeit stellt den Ausprägungsgrad einer bestimmten motorischen Leistung dar (vgl. Weineck), wobei diese von verschiedenen Teileigenschaften, den motorischen Grundeigenschaften abhängt. Eine davon ist die Koordination. Trainingsformen zu unterschiedlichen koordinativen Subkategorien (Gleichgewicht, Rhythmisierung,

Orientierung etc.)

 Themenbereich aus SPOK

Fachprofessor: Mag. Markus Hollauf
  1. Grundlagen der Trainingsgestaltung (Superkompensation, Trainingsprinzipien)
  2. Bewegungskultur und Sport in ihrer historischen Entwicklung (Geschichte der Olympischen Spiele, Geschichte des Sports im deutschen Sprachraum)
  3. Grundlagen des Bewegungslernens (Ganzheitslernen, Methodische Übungsreihen; Lerntheorien)
  4. Die motorische Entwicklung des Menschen (mot. Ontogenese, Entwicklung des Nervensystem)
  5. Die Bedeutung des Energiestoffwechsels im Sport
  6. Doping und sportliche Leistungsfähigkeit
  7. Sport und Gesundheit (Grundlagen der Sportanatomie; Herz und sportl. Training; u.a. Muskelkater und Sportverletzungen)
  8. Die soziokulturelle Bedeutung des Schisports in Österreich (Alpine Gefahren Schnee – und Lawinenkunde; Geschichte Schisport, Schilehrwesen in Österreich)
  9. Psychologische Trainingsmethoden im Sport (Mentales Training und Biofeedback im Sport)
  10. Grundlagen der Biomechanik und Analyse von einfachen Bewegungen (u.a. Schilauf, Magnus Effekt)
  11. Biologische Grundlagen und trainingsspezifische Aspekte der Schnelligkeit
  12. Biologische Grundlagen und trainingsspezifische Aspekte der Ausdauer
  13. Biologische Grundlagen und trainingsspezifische Aspekte der Kraft
  14. Biologische Grundlagen und trainingsspezifische Aspekte der Beweglichkeit
  15. Die psychologische Phänomene Angst und Aggression im Sports
  16. Bewegungssteuerung und Bewegungskoordination (u.a. Bewegungsanalysatoren)
  17. Die Bedeutung des Gleichgewichts im Sport (Biomechanik, Physiologie, Tests)
  18. Sport und Ernährung (u.a. Energieumsatz, Fettmessmethoden)

 

Themenpool WAPFL SPOK

  1. Teambuilding im Sport (Grundlagen, Entwicklung, Einsatzmöglichkeiten)
  2. Motorische Tests und deren Bedeutung im Sport (u.a. Gütekriterien, Eignungstest)
  3. Sport und Medien, Sportmarketing
  4. Analyse sportlicher Techniken aus biomechanischer Sicht (Sprünge, Videoanalyse)
  5. Grundstrukturen und Entwicklung angloamerikanischer Sportarten
  6. Gefahren- und Sicherheitsmanagement bei Lawinenunfällen