Im heurigen Bundesfinale (Basketball Uniqa Schulcup) in Oberwart,  traten die Mädels des SRG Maria Enzersdorf als klare Außenseiter an. Keine Vereinsspielerin, keine optimale Vorbereitung (Verletzungen, Krankheiten, etc.) ließen die Hoffnungen schon im Vorfeld etwas schwinden. Trotzdem wollte man das Beste geben und traf in der Vorrunde auf die Teams der Steiermark und Vorarlberg. Gegen die Steirerinnen (GIBS Graz), welche sich später auch den Titel holten, hatten wir von Beginn an keine Chance. Die eingespielte Vereinsmannschaft zeigte den klaren Unterschied zwischen „Profis“ und „Amateuren“ auf und wir verloren mit 6:32. Im zweiten Spiel gegen Vorarlberg entwickelte sich von Beginn an eine enge Kiste. Zwar lagen wir immer einige Punkte in Front (4:1 nach Viertel 1 sowie 10:6 zur Halbzeit), konnten uns aber aufgrund von unzähligen nicht genutzten Chancen nicht weiter absetzen und somit eine frühzeitige Entscheidung herbeiführen. In Viertel 3 dann die beste Phase unseres Teams. Angeführt von Kathi-Magda-Anastasia und Lea konnten wir erstmals eine 10 Punkteführung herausspielen (17:7). Was dann in Abschnitt 4 geschah kann leider als komplettes Blackout bezeichnet werden. Zwei schnelle Körbe des Gegners, unzählige Fehlpässe und Schrittfehler auf unserer Seite bescherten uns wenige Sekunden vor dem Ende den Ausgleich und somit mussten wir in die Verlängerung. Das Momentum lag dann bei unserem Gegner aber die Mädels fighteten konnten aber leider keine Punkte mehr erzielen. In der zweiten Verlängerung wurden wir dann mit 2 Freiwürfen besiegt und gingen als unglücklicher (17:19) Verlierer vom Platz. Somit war klar, dass wir nur noch um die Plätze 7 -9 spielten, die Enttäuschung war groß, da wenn man das schlussendliche Endergebnis der Vorarlberger (Platz 4) ansieht, dies auch für uns möglich gewesen wäre. In den beiden letzten Spielen gegen Tirol (26:24) und Salzburg (34:7) konnten wir dann einiges was wir uns vorgenommen hatten umsetzen und belegten somit schlussendlich den 7.Gesamtrang.

Fazit: Vergleicht man das Ergebnis mit jenen der letzten Jahre so ist es natürlich etwas Enttäuschend. Mehr als Platz 4 und somit eine Medaille wäre aber heuer nicht drinnen gewesen. Zu stark und eingespielt waren die Teams aus der Steiermark, dem Burgenland und Oberösterreich, hier hat man als Team ohne Vereinsspieler nicht den Funken einer Chance. Was unsere eigene Leistung betrifft so war diese ziemlichen Schwankungen unterworfen und wir haben in der Landesmeisterschaft schon besser gespielt. Natürlich kommt die Nervosität bei so einer Großveranstaltung hinzu und außer Emma hatte auch noch niemand Erfahrung bei einer Basketball-Bundesmeisterschaft. Was mich positiv stimmt ist, dass 7 der 10 Spielerinnen auch nächstes Jahr noch dabei sein können und auch aus den heurigen 2.Klassen einige hoffnungsvolle Sporttalente (leider auch keine Basketballerinnen) dazu kommen. Was allerdings auch klar ist, ist  das es eine intensivere Vorbereitung geben muss um bei so einem Turnier erfolgreich sein zu können. Es bleibt abzuwarten ob die Spielerinnen hierzu bereit sind, denn schon der Gewinn der Niederösterreichischen Meisterschaft im kommenden Jahr wird keine einfache Sache werden. Ich bin aber guter Dinge, dass die meisten Mädels jetzt nachdem vielleicht nicht so befriedigenden Ergebnis heuer, die Herausforderung Bundesmeisterschaft 2020 annehmen werden.

Scorer im Turnier (4 Spiele): Reith 26, Vlajcic 24, Krancic 13, Scharner + Neumann + Mensdorff-Pouilly je 6, Kostovski 2, Spieler, Bachinger, Eggenhofer;

Coach CL