Im heurigen Landesfinale trafen unsere Jungs im Kreuzspiel auf das BG Lilienfeld. Wie auch im späteren Finale gegen das BG St.Pölten entwickelte sich ein enges und vor allem kampfbetontes Spiel auf Augenhöhe in dem das SRG lange Zeit alles aufbieten musste um schlussendlich als Sieger und somit Landesmeister vom Platz zu gehen.

Kreuzspiel: SRG – BG Lilienfeld (24:13)

Das SRG startete gut in die Partie und konnte Abschnitt 1 Dank dem Trio Ole-Markus-Consti mit 8:0 gewinnen. Dann schlichen sich aber in Abschnitt 2 Fehler ins Spiel der Jungs von Coach Landauer ein und Lilienfeld konnte bis zur Halbzeit auf 9:12 verkürzen. In Abschnitt 3 fiel dann überhaupt nur ein Feldkorb nämlich für Lilienfeld und somit ging das SRG mit einer knappen 12:11 Führung in den Schlussabschnitt. Dort wurden dann endlich die Anweisungen des Coaches befolgt, nicht mehr nur aus der Entfernung „geschleudert“ sondern auch der Korb attackiert und siehe da, ein 12:2 Viertelergebnis war die Folge und somit der schlussendlich doch noch deutliche Sieg gegen die Mannen von Coach Müller. Hauptverantwortlich war hierfür eine solide Defense sowie ein „Georgie“ Schlief, welcher die letzten 8 Punkte in der Zone scorte.

Finale: SRG – BG St.Pölten Josefstraße (33:20)

Es kam also zur Neuauflage des mittlerweile Klassikers im C2m-Bewerb. Man muss bis in die Sasion 2011/12 zurückgehen um einen Sieger in diesem Bewerb zu finden der nicht entweder Maria Enzersdorf oder St.Pölten heißt. Obwohl wir das Team aus der Landeshauptstadt in der Hauptrunde klar besiegt hatten, war Vorsicht angesagt. Dies sah man dann gleich in Viertel 1, welches wir knapp mit 4:5 verloren. Zu viel Unkonzentriertheit in Offense und Defense waren hierfür verantwortlich. In Abschnitt 2 änderte sich noch wenig. Es blieb ein Match auf des Messers Schneide in dem jetzt um jeden Ball gekämpft wurde. Es war kein schönes Spiel aber ein spannendes. Mit 13:12 gingen wir in die Halbzeit und da dürfte der Coach die richtigen Worte gefunden haben. Das Set-Play funktionierte zwar noch immer nicht, jedoch scorten wir jetzt bei den wenigen Überzahlsituationen am Gegenangriff. Eine Macht in dieser Phase war das Inside-Powerduo Hinterberger-Schlief, welches fast alle Punkte in diesem Viertel scorte. Das Heimteam zeigte hingegen im gesamten Spiel Nerven von der Freiwurflinie (4 von 16) und somit konnten wir uns erstmals etwas absetzen. Im Schlussabschnitt ließen wir dann nichts mehr anbrennen und feierten schlussendlich einen 33:20 Sieg gegen die Landeshauptstädter.

Fazit: Es war kein schönes Spiel heute, aber der Titel ist zurück in Maria Enzersdorf. Die Jungs haben toll gefightet auch wenn sie heute nicht die feine Klinge gezeigt haben. Auch solche Spiele muss man erst einmal gewinnen, vor allem auswärts. Was weiter für das SRG spricht ist die Ausgeglichenheit im Scoring (8 von 11 Spielern punkteten im Finale). Somit geht der Sieg dann auch in Ordnung. Mit dem 6.Titel in dieser Spielzeit konnte das SRG auch die Rekordsaison 2016/17, in der ebenfalls 6 Titel gelangen, einstellen. Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte wenn man bedenkt, dass insgesamt 10 Bewerbe in Niederösterreich gespielt werden und wir somit mehr als die Hälfte dieser gewonnen haben. In den noch ausstehenden Monaten liegt der Fokus jetzt auf dem noch ausständigen Highlight – der Bundesmeisterschaft der Mädchen in Oberwart. Lets go SRG!!!

Scorer im Landesfinale (2 Spiele): Schlief + Hinterberger je 16, Sautner 8, Stockinger 7, Fönyedi 4, Weissbach 3, Blattl 2, Brunner 1, Treiber, Beer, Wagner;

Autor: Coach CL