Basketball_U15: Mädels sichern sich im Krimi von Lilienfeld den Landesmeistertitel!

Im heurigen C2w-Bewerb (ohne Vereinsspielerinnen, Unterstufe) zeigten wir bisher starke Leistungen und qualifizierten uns somit souverän für das Landesfinale am 16.2.2018 in Lilienfeld. Nach dem Sieg in der Hauptrunde gegen den Vorjahressieger Lilienfeld waren wir natürlich zum Favoriten geworden, eine Position in der sich das SRG nicht unbedingt wohlfühlt, was der Turnierverlauf zeigen sollte. Nach der langen Anreise per Bus gemeinsam mit Baden und Traiskirchen, trafen wir im Kreuzspiel auf die NMS Traiskirchen. Diese konnte nach eindeutigem Spielverlauf und gleichmäßigem Einsatz aller 12 Spielerinnen klar mit 43:12 besiegt werden. Ebenso deutlich siegte das Heimteam aus Lilienfeld mit 47:14 gegen Baden. Somit kam es zum erwarteten Showdown der beiden besten Teams der heurigen Meisterschaft im Finale. Lilienfeld musste ersatzgeschwächt in die Partie gehen (eine der drei Leistungsträgerinnen fiel im Kreuzspiel verletzungsbedingt aus). Dass man keinen Gegner unterschätzen darf, sollte uns dieses Finale noch zeigen. Maria Enzersdorf startete vor toller Kulisse mäßig, setzte sich jedoch kontinuierlich bis zur Halbzeit mit 16:6 ab. Vor allem Pandza, Bisanz und Tauchner konnten überzeugen. Offensiv wurde nur Schonkost geboten, defensiv jedoch auch wenig zugelassen und die gefürchteten Fastbreaks des Gegners konnten kaum stattfinden. Was dann in Abschnitt drei geschah gibt es einfach nur im Basketball. Lilienfeld holte Punkt um Punkt auf, bei uns funktionierte gar nichts mehr und somit mussten wir kurz vor Viertelende den 16:16 Ausgleich hinnehmen. Vor dem Schlussviertel wurde noch einmal alle relevanten taktischen Vorgaben durchbesprochen. Auch musste vom Coach etwas Ruhe ins Geschehen gebracht werden. Im Schlussabschnitt ging es dann lange hin und her. Jede der beiden Mannschaften hatte die Chance auf die Führung, schlussendlich sollten wir durch Magda diese, per Freiwurf, erzielen. Das Spiel blieb bis in die Schlussminute spannend ehe uns unser „Reboundmonster“ Steffi Wech mit dem Siegeskorb zum 21:17 erlöste.

Fazit: „Never underestimate the other Team“ bewahrheitete sich wieder einmal. Nach dem klaren Sieg in der Hauptrunde waren wir uns anscheinend zu siegessicher. Dies wird uns sicher kein zweites Mal passieren. Für die weiteren Schritte in Richtung Bundesmeisterschaft war dieses erste enge Spiel in der Saison sicher nicht schlecht. Somit stehen nur noch drei harte Spiele beim Qualifikationsturnier am 15.März in Maria Enzersdorf zwischen uns und der Qualifikation für die Bundesmeisterschaft. Dies wäre erst die zweite Qualifikation nach 2015 bei den Mädels, also ein unglaublicher Erfolg. Wir werden die kommenden Wochen dafür nutzen uns gewissenhaft vorzubereiten um dann mit Heimvorteil, hoffentlich vor toller Kulisse, unseren großen Traum zu verwirklichen. Mit Franca sollten wir auch ein wenig mehr Stabilität in den engeren Spielsituationen bekommen.

Scorer im Landesfinale (2 Spiele): Wech 17, Pandza 14, Scharner 12, Mader 6, Bisanz + Vlajcic je 5, Tauchner 3, Weigl 2, Gruber, Fuchsluger, DeCilia, Bachinger

Autor: Mag. Thomas Landauer

2018-02-20T15:57:35+00:00 20. Februar 2018|